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An diesen Wochentagen gibt es viele Falschfahrer-Meldungen

News An diesen Wochentagen gibt es viele Falschfahrer-Meldungen

Quelle: Jan Woitas/dpa/Symbolbild
dpa

Die Verkehrs- und Gefahrenmeldungen betreffen aber noch viel mehr Themen: Fahrradfahrer auf Autobahnen zum Beispiel. Oder Menschen, die Gegenstände auf die Straße werfen. Ein Blick in die Bilanz 2025.

Die Zahl der Warnmeldungen über Falschfahrer im Südwesten ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr von 395 auf 371 gesunken. Erneut häuften sich die Fälle nach Angaben des Innenministeriums an Samstagen (66; 2024: 76) und Sonntagen (90; 2024: 83). Meldungen an diesen beiden Wochentagen hätten zusammen rund 42 Prozent aller Falschfahrten in Baden-Württemberg ausgemacht. 2024 habe der Anteil bei gut 40 Prozent gelegen.

Die Zahl der Unfälle in diesem Zusammenhang sei mit 23 ähnlich hoch gewesen wie im Vorjahr (24). Dabei kamen der Mitteilung zufolge zwei Menschen (2024: 1) ums Leben, 16 wurden leicht und 5 schwer verletzt (2024: 20 bzw. 8).

Radfahrer auf Autobahnen

Leicht angestiegen ist laut dem Ministerium die Anzahl von Meldungen über Personen, die Gegenstände auf die Fahrbahn warfen. 2025 seien es 50 Fälle gewesen, ein Jahr zuvor 47.

274 Mal habe der Verkehrswarndienst vor Fahrradfahrern auf Bundesautobahnen und Kraftfahrstraßen gewarnt (2024: 318). «Radfahrer haben auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen nichts verloren», betonte Innenminister Thomas Strobl (CDU). «Sie gefährden nicht nur sich selbst, sondern bringen auch andere in Gefahr.»

Der längste Stau kam auf über 30 Kilometer

Der Verkehrswarndienst Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr 63.170 Verkehrs- und Gefahrenmeldungen abgesetzt, die etwa von Radiosendern veröffentlicht sowie von Navigationsgeräten verarbeitet wurden. Darunter sind Meldungen über Gegenstände oder Tiere auf Straßen, zu Hochwasser oder besonderen Veranstaltungen oder Verkehrsstörungen wie stockender Verkehr.

Der längste Stau im vergangenen Jahr im Südwesten habe sich im August auf der Autobahn 8 in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Merklingen und Kirchheim unter Teck-Ost gebildet: mit einer Spitzenlänge von rund 32 Kilometern. «Verantwortlich waren hier mehrere Baustellen in Verbindung mit dem hohen Verkehrsaufkommen auf diesem Streckenabschnitt», teilte das Ministerium in Stuttgart weiter mit.

Zwei klare Schwerpunkte unter den Autobahnen

Überhaupt liegt der Schwerpunkt der Verkehrsmeldungen den Angaben zufolge auf den Autobahnen mit 38.984, gefolgt von Bundesstraßen mit 16.907 sowie Land-, Kreis- und Gemeindestraßen mit 6.764. Mit jeweils ungefähr 16 Prozent aller Hinweise seien der Mittwoch und der Donnerstag besonders betroffen.

Wie schon in den vergangenen Jahren hätten die meisten gemeldeten Verkehrsstörungen die A5 zwischen Karlsruhe und Basel in beiden Fahrtrichtungen betroffen – in 5.718 Fällen. Direkt dahinter folge die A8 zwischen Stuttgart und Karlsruhe in beiden Fahrtrichtungen mit 5.079 Störungen. «Ursächlich war in beiden Fällen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in Kombination mit den dort eingerichteten Dauerbaustellen.»

 

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