Erholung in Parkanlagen der Fächerstadt
Parks in Karlsruhe & der Umgebung – Natur pur im Stadtleben

Erholung in Parkanlagen der Fächerstadt Parks in Karlsruhe & der Umgebung – Natur pur im Stadtleben

Quelle: Thomas Riedel

Zahlreiche Parks bereichern das Karlsruher Stadtbild sowie die Umgebung und laden zum Spazieren gehen, Sport treiben oder Erholen ein. Doch wo gibt es die Erholungsorte? meinKA hat die schönsten Parkanlagen der Fächerstadt unter die Lupe genommen.

Parks in Karlsruhe – ideale Orte zur Erholung

Parks sind nicht nur ein idealer Ort zur Erholung, sondern auch beliebter Treffpunkt für Groß und Klein. Picknicken, spazieren gehen, Sport machen oder einfach mal den Kopf freibekommen – grüne Oasen sind vielseitig und zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Viele Grünanlagen haben nicht nur Teiche und Brunnen, sondern auch große Spielplätze, die zum Toben einladen.

Um die Natur zu genießen muss man in Karlsruhe keinen weiten Weg auf sich nehmen. Durch die vielen Parkanlagen ist es in der Fächerstadt möglich, das frische Grün direkt vor der Haustür zu genießen. meinKA hat sich die schönsten Parkanlagen angeschaut und stellt sie hier vor.

 

Der Botanische Garten im Westen des Schlossparks. | Quelle: Thomas Riedel

 

Der Schlossgarten – die bekannteste Parkanlage

Der Schlossgarten in Karlsruhe ist die wohl bekannteste Parkanlage der Fächerstadt. Rund um das Karlsruher Wahrzeichen versammeln sich tagtäglich eine Vielzahl an Menschen, um Spazieren zu gehen, zu Picknicken, oder gemeinsam Sport zu treiben. Der Park schließt an den Hardtwald an und liegt in direkter Nachbarschaft zum Wildparkstadion und zur Staatlichen Majolika Manufaktur.

1967 wurde der Schlossgarten anlässlich der Bundesgartenschau nach dem Vorbild eines englischen Landschaftspark angelegt. Heute ist die Gartenanlage immer noch erhalten und durch Skulpturen und Denkmäler vom Barock bis hin zur Moderne geschmückt.

Das „Schlossgartenbähnle“ durchquert den Schlossgarten und zeigt die Schönheit der Anlage. Zu Fuß gibt es allerdings noch mehr zu entdecken, denn nicht nur der Schlossgartensee oder der große Spielplatz laden zum Verweilen ein.

 

Schloss Schlosspark Luftaufnahme

| Quelle: meinKA

 

Der Botanische Garten – eine blühende Oase

Am westlichen Ende des Schlossgartens liegt der botanische Garten, welcher von der Orangerie und dem Bundesverfassungsgericht abgegrenzt wird. Die Gartenanlage entführt Sie raus aus dem Trubel und rein in die Welt der exotischen Raritäten. Allein der Besuch der Außenanlage mit der Kulisse der Gewächshäuser und der blühenden Pflanzen lässt sich in die Welt der Botanik abtauchen.

Die „grüne Oase“ beherbergt verschiedene Gewächs- und Schauhäuser und mehr als 20 verschiedene Baumarten. Doch machen Sie sich selbst ein Bild von der Vielfalt der Orchideen, Kakteen, Bäumen und anderen Pflanzen. Markgraf Karl Friedrich ließ den botanischen Garten im 18. Jahrhundert anlegen, welcher bis heute ein landeseigenes Monument ist. Die Geschichte des Gartens wird in einer freizugänglichen Ausstellung vor dem Torbogengebäude dargestellt.

 

Das Torbogengebäude am Botanischen Garten.

Das Torbogengebäude am Botanischen Garten. | Quelle: Thomas Riedel

 

Otto-Dullenkopf-Park – Basketball & Skateranlage

Zwischen dem Gottesauer Schloss und der Durlacher Allee befindet sich der Otto-Dullenkopf-Park. Der ehemalige Ostauepark wurde 2012 nach dem ehemaligen Karlsruher Bürgermeister Otto Dullenkopf benannt. Nicht nur die große Wiesenfläche schafft genügend Möglichkeiten zur Beschäftigung, sondern auch der integrierte „Funpark“. Ein Bolzplatz,  ein Basketball-Feld und eine große Skateranlage machen den Park besonders bei jungen Menschen beliebt.

In direkter Nachbarschaft befindet sich das Gottesauer Schloss, welches die Hochschule Musik Karlsruhe beherbergt. Die direkte Nähe lässt einen einzigartigen Blick auf das Renaissance-Schloss zu. Teil des Otto-Dullenkopf-Parks ist außerdem der Kreativpark Ost, besser bekannt als „Alter Schlachthof“. Konzept ist es,  ein lebendiges Stadtquartier zu schaffen und Kulturschaffenden ein gemeinsames Viertel zu bieten.

 

skater-karlsruhe

Skateplatz in Otto-Dullenkopf-Park | Quelle: Thomas Riedel

 

 

Günther-Klotz-Anlage – Erholung- & Festival-Location

Der „Karlsruher Park des 20. Jahrhunderts“, besser gesagt die Günther-Klotz-Anlage liegt direkt an der Alb und wird von vier Karlsruher Stadtteilen begrenzt. Platz für Spiel und Spaß, aber auch für Ruhe und Erholung gibt es genug. Mehrere Spielplätze, ein See mit Ruderbootsverleih, ein Skaterplatz und vieles mehr schenken jedem die nötige Abwechslung.

Die grüne Oase wurde nach dem ehemaligen Karlsruher Oberbürgermeister Günther Klotz benannt. Ruhe und Erholung gibt es im Juli jeden Jahres auf der Anlage kaum, denn dann verwandelt sich der Park in ein beliebtes Festival-Gelände für DAS FEST Karlsruhe!

Die Günther-Klotz-Anlage Karlsruhe.

Die Günther-Klotz-Anlage Karlsruhe. | Quelle: Peter Eich

 

 

Der Nymphengarten – mitten in der Fächerstadt

Der Nymphengarten ist eine kleine Grünanlage inmitten des Karlsruher Stadtzentrums. Der beschauliche Park ist zwischen dem Naturkundemuseum, dem Ettlinger Tor und der Kriegsstraße zu finden.

Der grüne Erholungsort hat eine historische Vergangenheit, denn bis zum zweiten Weltkrieg stand dort das „Amalienschlösschen“, auch genannt als „Markgräfliches Gartenpalais“. Außerdem befand sich zeitweise dort eine kleine Grabkapelle, in der sich der Sarkophag von Erbprinz Karl Ludwig von Baden befand.

 

Zoologischer Stadtgarten – weitläufige Parkanlage

Im „Zoologischen Stadtgarten“ in Karlsruhe vereint sich eine weitläufige Parkanlage mit den Vorzügen eines Tierparks. Neben unzähligen Tierarten aus allen Kontinenten kann man in der größten innerstädtischen Parkanlage die Schönheit und die Vielfalt der Natur kennenlernen.

Der Karlsruher Zoo ist einer der ältesten und schönsten Zoos in ganz Deutschland. Artenschutz steht an oberster Stelle im Zoo-Alltag. Jeder Besucher erhält tiefe Einblicke in die Tierwelt, dennoch wird das Wohl der Tiere nicht außer acht gelassen.

 

| Quelle: Zoo Karlsruhe

 

12.000 Rosen aus 70 unterschiedlichen Sorten

Neben der Welt der Tiere gibt es im zoologischen Stadtgarten auch die Welt der Pflanzen zu bestaunen. Pflanzenliebhaber finden dort alles was das Herz begehrt, angefangen von Rosen bis hin zu exotischen Pflanzen aus allen Teilen der Welt. Im Rosengarten gibt es rund 12.000 Rosen aus 70 unterschiedlichen Sorten zu bestaunen.

Ein weiterer Garten ist der japanische Garten, welcher bereits seit 1914 existiert. Der Garten zeigt verschiedenen Miniaturlandschaften, wie einen Wasserfall in den Bergen, einen Flusslauf oder den Übergang ins Meer. Zahlreiche Pflanzen aus Japan haben dort ihre Heimat gefunden und lassen einen in das japanische Flair abtauchen. Die verschiedenen Gärten und Grünflächen des zoologischen Stadtgartens laden zum Erholen und Entspannen ein und bieten auch mitten in der Stadt Orte der Ruhe.

 

Japangarten

Japangarten im Zoo. | Quelle: Thomas Riedel

 

Der Citypark – grüne Pause & Garten der Religionen

Der Citypark füllt sich nach und nach mit Leben und zeichnet sich vor allem durch die urbanen und modernen Bauten aus. Mehrere Grünflächen werden in dem jungen Viertel miteinander verbunden und schaffen so ein Wohlfühlambiente mitten in der Stadt.

Besondere Blickpunkte sind ein von Schilf gesäumter See, ein Bolzplatz, ein Spielplatz und der Garten der Religionen. Der Garten der Religionen stellt symbolisch in Kreisen verschiedene Religionen, Philosophien und politische Wertevorstellungen dar, unter anderem auch die fünf Weltreligionen.

 

Citypark Karlsruhe

Citypark Karlsruhe | Quelle: Thomas Riedel

 

Die Nottingham-Anlage – Grün in der Weststdt

Mitten in den Wohngebieten der Karlsruher Weststadt befindet sich die „Nottingham-Anlage“. Ein Spielplatz, sowie ein Fußballplatz locken selbst die kleinsten auf die Grünanlage, um sich auszutoben und Spaß zu haben. Wiesenflächen und Blumenbeete schaffen grüne Erholungsorte mitten im Stadtleben.

Ursprünglich hatten die Stadtwerke dort ihren Sitz, räumten aber 1977 das Gelände. Einige Jahre später schuf man dort, zwischen der Kaiserallee und der Sophienstraße, ein Ort zur Erholung und Entspannung, aber auch zum Spiel und Spaß.

 

Schlossgarten Durlach – im Zentrum des Stadtteils

Im Zentrum von Durlach und nahe der Karlsburg befindet sich die älteste Gartenanlage der Stadt Karlsruhe: der Durlacher Schlossgarten. Der Durlacher Schlossgarten war früher der Lustgarten des Markgrafen von Pforzheim Karl der II..

Heute ist dort eine der ältesten Kastanienallee Deutschlands, ein Spielplatz und genügend Grünflächen, um die grünen Flecken unserer Heimat zu genießen. Besonders ist auch der dortige Rosengarten!

 

| Quelle: Stadtamt Durlach

 

Der Fasanengarten – mit Schlösschen & Teehäuschen

Der Fasanengarten ist der östliche Teil des Schlossgartens und wird vom Wildparkstadion begrenzt. Ursprünglich wurde der Fasanengarten von Markgraf Karl Wilhelm zur Aufzucht von Jagdgeflügel genutzt und diente dann als Wildgehege für Rehe und Hirsche.

Heute ist der Fasanengarten eine öffentlich zugängliche Parkanlage, die nach englisch-chinesischen Vorbildern gestaltet wurde. Besondere Merkmale sind das Fasanenschlösschen, die Teehäuschen und die Vielfalt an Pflanzen aus aller Welt.

 

Tierpark Oberwald – Wildgehege mit vielen Tiere

Süd-östlich des Karlsruher Zoos befindet sich im Oberwald ein großer Tierpark. Große Wildgehege beheimaten verschiedene Wildtiere aus unseren Breiten. Mitten im Wald können die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden.

Der Oberwald ist außerdem ein beliebtes Erholungsgebiet und lädt nicht nur ein die Tiere zu bestaunen, sondern auch um spazieren zu gehen, oder sportlich aktiv zu werden.

 

Im Tierpark Oberwald gibt es ebenfalls viel zu entdecken.

Tierpark Oberwald . | Quelle: Stadt Karlsruhe

 

Die Fanny-Hensel-Anlage – eine grüne Parkfläche

Im Karlsruher Stadtteil Mühlburg sowie der Weststadt befindet sich die Fanny-Hensel-Anlage. Der Grünstreifen verläuft zwischen zwei Straßen und bringt ein Stück Natur ins dicht besiedelte Wohngebiet. Genügend Platz zum Spielen gibt es auf dem eigenen Spielplatz oder den Grünflächen.

Benannt wurde die Anlage nach der deutschen Komponistin Fanny Hensel. 2020 wurde dort zudem eine Open-Air-Ausstellung gezeigt!

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

Lina-Sommer-Anlage – früher als Rosenanlage bekannt

Zwischen der südlichen und nördlichen Hildapromenade liegt die Lina-Sommer-Anlage. Die Anlage war früher als Rosenanlage bekannt, ehe sie nach der Schriftstellerin Lina Sommer benannt wurde. Die pfälzische Mundartdichterin Lina Sommer verbrachte den Herbst ihres Lebens in der Fächerstadt und starb schließlich auch dort. Zu Ehren der Erfolgsschriftstellerin steht auf der Anlage ein Denkmal.

 

Die Hildapromenade – Spielplätze, Bolzplätze & mehr

Die Hildapromenade zieht sich durch die Weststadt und den Stadtteil Mühlburg. Der Grünstreifen liegt auf der ehemaligen Trasse der Maxaubahn. Die Promenade liegt zwischen zwei Straßen und bietet eine Vielzahl an Spielplätzen, Bolzplätzen, und anderen Beschäftigungsmöglichkeiten.

 

Der Haydnplatz – Erholung in der Karlsruher Weststadt

Im Musikerviertel der Weststadt liegt der Haydnplatz. Der halbrunde Platz ist Dreh- und Angelpunkt des Viertels und mündet in der Hildapromenade.

Da die Planung und Gestaltung des Platzes nie zu Ende gebracht wurde, entfaltet der grüne Punkt nicht seine monumentale Wirkung von verschiedener Plastiken. Dennoch ist der Park vor allem im Sommer eine schöne Anlaufstelle zum Sonnenbad, oder um einfach nur zu verweilen.

 

 

Horbachpark in Ettlingen – Parkoase zum Auftanken

Außerhalb des Ettlinger Zentrums liegt der Horbachpark, der zum Verweilen und Genießen einlädt. Der weitläufige Park bietet alles, was man für einen erholsamen Nachmittag braucht. Besonders der Wasserspielplatz ist bei den Kindern beliebt und bietet eine besondere Abwechslung zu herkömmlichen Spielplätzen.

Aber auch der Bachlauf oder der See laden zum Verweilen ein. Die große Fläche lässt es zu, dass selbst an Wochenenden der beliebte Park genügend Platz für alle bietet und nicht zu überfüllt ist. Ursprünglich wurde der Park zur Landesgartenschau 1988 errichtet, ist aber heute noch genauso schön wie damals.

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 




 

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