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Karlsruher Sport-Club, Wildparkstadion & Co. Der KSC – des Karlsruhers liebster Fußballclub

Karlsruher Sport-Club, Wildparkstadion & Co. Der KSC – des Karlsruhers liebster Fußballclub

Quelle: GES/KSC

KSC – das sind für viele Karlsruher Fußballfans die wichtigsten drei Buchstaben. Der Karlsruher Sport-Club zählt derzeit rund 7.300 Mitglieder und lockt zu seinen Heimspielen durchschnittlich über 10.000 Fans in das Wildparkstadion in Karlsruhe.

KSC – der Karlsruher Sport-Club

Der Karlsruher Sport-Club (KSC) trägt offiziell den Namen Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e.V., welcher auf die Fusion zwischen den ehemaligen Karlsruher Vereinen FC Phönix und dem VfB Mühlburg zurückgeht. Dieser Zusammenschluss im Jahr 1952 gilt als Grundstein des Karlsruher SC, wie wir ihn heute kennen. Seinen Sitz mit Trainingsfläche und Stadion hat der Verein am Karlsruher Adenauerring in der Innenstadt-Ost, nahe dem idyllischen Hardtwald. Die Vereinsfarben des Clubs sind Blau-Weiß und das Vereinsmaskottchen ist ein Wildschwein mit dem Namen Willi Wildpark.

Auch wenn der Karlsruher SC neben Fußball einige Freizeitsportarten wie Darts oder Fitness anbietet und eine Box- sowie Leichtathletikabteilung hat, liegt der Fokus des Vereins auf dem Fußballsport. Neben der Frauenfußball-Abteilung und dem Schiedsrichterwesen, wird der Fußball-Nachwuchs von einem Talentteam gefördert. Die Jugendmannschaften gliedern sich in unterschiedliche Altersklassen und reichen von der U10 bis zur U19.

Ein Projekt des Talentteams ist beispielsweise die KSC-Fußballschule, die fußballbegeisterten Kindern und Jugendlichen von fünf bis 15 Jahren in Camps und Fördertrainingseinheiten optimale Trainingsbedingungen und Betreuung bereitstellt. Die Fußball-Eliteschule des Karlsruher Sport-Clubs stellt zusätzlich eine Kooperation mit ausgewählten Karlsruher Schulen dar, die den jungen KSC-Spielern parallel zum Schulabschluss eine bestmögliche sportliche Betreuung anbieten möchte.

 

Willkommen im Wildparkstadion.

Willkommen im Wildparkstadion. | Quelle: Thomas Riedel

 

KSC-Story – das sportliche Auf & Ab des Clubs

Die Profi-Mannschaft des Karlsruher SC kennt die Höhen und Tiefen des Spitzensports und ist daher sowohl mit der höchsten Spielklasse des deutschen Fußballs, der 1. Bundesliga, als auch mit der Regionalliga vertraut. In der Bundesligasaison 2018/2019 spielt die Mannschaft in der 3. Fußball-Bundesliga.

Einer der größten Erfolge des Karlsruher Sport-Clubs erreichte der Club bereits vor der Fusion, als der FC Phönix im Jahr 1909 die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden konnte. Ein historischer Doppelsieg konnte der KSC in den Jahren 1955 und 1956 verzeichnen, als die Mannschaft zwei Jahre hintereinander den DFB-Pokal in die Fächerstadt holte.

Für echte Fans des KSC wird der 2. November 1993 immer als ein magischer Dienstagabend in Erinnerung bleiben. Denn an diesem Tag ereignete sich das Wunder vom Wildpark und damit die glorreiche Europapokal-Partie zwischen dem Karlsruher SC und der spanischen Mannschaft FC Valencia. Noch heute träumen die Karlsruher Fans von dem triumphalen 7:0-Sieg ihrer Mannschaft im heimischen Wildparkstadion. Bereits zur Halbzeit führten die Blau-Weißen mit einer Drei-Tore-Differenz und zogen nach weiteren vier Treffern in das Achtelfinale ein.

 

Fan-Liebe - der KSC hat stets treue Anhänger.

Fan-Liebe – der KSC hat stets treue Anhänger. | Quelle: Thomas Riedel

 

In der Folgesaison kämpfte sich der Karlsruher Sport-Club bis in das Halbfinale des UEFA-Cups vor, musste sich aber vom SV Austria Salzburg nach einem 1:1-Untentschieden sowie einem torlosen Auswärtsspiel in Österreich geschlagen geben und von der internationalen Bühne verabschieden. National lief es besser. So gewann der KSC 1995 die DFB-Hallenmasters. An einem DFB-Pokal-Sieg im Jahr 1997 scheiterte der Karlsruher SC im Halbfinale mit einer 3:0-Niederlage gegen FC Energie Cottbus.

In der Saison 1999/2000 rutschte der Karlsruher Sport-Club erstmals in seiner Vereinsgeschichte in die Regionalliga ab. Allerdings war dieser Aufenthalt nicht von Dauer, da der Aufstieg mit der Meisterschaft 2001 nicht lange auf sich warten ließ. Eine große Party feierten die Blau-Weißen mit dem Sieg der Deutschen Meisterschaft in der zweiten Liga im Jahr 2007 und dem damit verbundenen Aufstieg in die 1. Bundesliga. Nach neun Jahren war der KSC somit wieder erstklassig. Dieses Niveau konnte die Mannschaft aber nicht lange halten und stieg nach der Saison 2008/2009 wieder in die 2. Bundesliga ab. Seit 2017 spielt der Karlsruher SC in der 3. Fußball-Bundesliga.

 

Das "alte" Karlsruher Wildparkstadion.

Das „alte“ Karlsruher Wildparkstadion. | Quelle: Thomas Riedel

 

Wildparkstadion – die KSC-Spielstätte

Im Wildparkstadion am Adenauerring trägt der Karlsruher SC seine Heimspiele aus. Das Stadion, welches der Stadt Karlsruhe gehört und an den KSC verpachtet ist, wurde am 07. August 1955 mit einem Eröffnungsspiel zwischen dem amtierenden Pokalsieger KSC und dem Deutschen Meister Rot-Weiss Essen für den Fußball eröffnet. Über 45.000 Zuschauern kamen in das nagelneue Wildparkstadion, um sich das 2:2-Remis der beiden Fußballclubs anzuschauen. Zu dieser Zeit galt der Wildpark als eines der modernsten Fußball-Stadien Deutschlands.

Bereits im Juli 1955 fand das internationale Leichtathletiksportfest in Karlsruhes Stadion statt. Leichtathletik-Veranstaltungen werden allerdings seit geraumer Zeit nicht mehr im KSC-Stadion gefeiert, da die Leichtathletikanlage einer Spielfeldverlegung weichen musste. Auch die Besucher-Kapazität von damals wurde über die Jahre eingedämpft. Während zu Spitzenzeiten rund 55.000 Besucher auf den Zuschauerrängen des Wildparkstadions Platz fanden, liegt die maximal zugelassene Auslastung des Stadions aktuell bei rund 28.000 Sitz- und Stehplätzen. Hauptgrund für die Reduzierung sind verschärfte Sicherheitsvorschriften.

 

Modell des neuen Karlsruher Wildparkstadions.

Modell des neuen Karlsruher Wildparkstadions. | Quelle: agn

 

Da das Wildparkstadion nicht nur bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen Mängel aufweist, sondern auch Defizite bei der Infrastruktur, steht dem Stadion ein Neubau bevor. Ohne einen Neubau würde der KSC bei einem möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga womöglich keine Lizenz mehr erhalten. Darum rollten im November 2018 die ersten Bagger an. Bis 2022 soll das Wildparkstadion an gleicher Stelle neu erbaut werden. Da der Neubau während des laufenden Spielbetriebs des Karlsruher SC stattfindet, kann allerdings immer nur Stück für Stück gearbeitet werden.

Im neuen Wildparkstadion werden 34.000 Besuchern einen Platz finden. Die Tribünen werden zudem näher an das Spielfeld rücken, sodass alle 34.000 Zuschauer eine gute Sicht auf das Spielgeschehen haben. Da alle Stadionplätze überdacht sein werden, steht einem Wildpark-Besuch bei Regenwetter auch nichts mehr im Weg. Die Haupttribüne wird zudem mehrere Ebenen haben und einen Business- und Logenbereich beherbergen.

 

Stadiontouren durch das Wildparkstadion

Seit Mitte Februar 2019 bietet der Karlsruher SC seinen Fans die Möglichkeit hinter die Kulissen des Wildparkstadions zu blicken. Die öffentliche Wildpark-Tour wird von KSC-Legende Edgar „Euro-Eddy“ Schmitt begleitet. Ähnliche Touren waren bislang Mitglieder und Sondergruppen vorbehalten. Doch jetzt, wo sich die Spielstätte im Umbau befindet, dürfen alle KSC-Anhänger das Wildparkstadion von Trainerbank bis Kabine begutachten.

Die Touren finden ab dem 22. Februar 2019, meist freitags ab 16:00 Uhr statt. Genaue Termine und direkte Ticketbuchung erfolgen über den KSC-Onlineticketshop. Die Führungen sind auf 75 Minuten angesetzt, es empfiehlt sich rund 15 Minuten vor dem Tourbeginn am Fanshop am Wildparkstadion zu sein.

Wildpark-Stadiontour – Preise

Erwachsene6,00 Euro
7 bis 18 Jahre4,00 Euro
unter 7 Jahrekostenfrei

KSC - altes Wildparkstadion - Impressionen

 

KSC-Profi-Kader – Saison 2018/2019

Der Profi-Kader des Karlsruher SC besteht in der Saison 2018/2019 aus 25 Spielern. Diese gliedern sich in drei Torhüter, acht Feldspieler in der Position Abwehr, weitere neun Mittelfeldspieler sowie fünf Stürmer. Das Trainerteam der aktuellen Saison setzt sich aus einem Cheftrainer, zwei Co-Trainern, einen Torwarttrainer sowie einem Athletiktrainer zusammen.

 

Das Trainer-Team des KSC

Alois SchwartzCheftrainer
Dimitrios MoutasCo-Trainer
Christian EichnerCo-Trainer
Kai RabeTorwarttrainer
Florian BöcklerAthletiktrainer

 

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther und KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer

KSC-Präsident Ingo Wellenreuther und KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer (v.li.) | Quelle: Thomas Riedel

 

Spieler des KSC im Überblick

Benjamin Uphoff

Benjamin Uphoff

Torwart

Sven Müller

Sven Müller

Torwart

Mario Schlagl

Mario Schlagl

Torwart

Daniel Gordon

Daniel Gordon

Abwehr

Martin Stoll

Martin Stoll

Abwehr

David Pisot

David Pisot

Abwehr

Abwehr

Marin Sverko

Marin Sverko

Abwehr

Tim Kircher

Tim Kircher

Abwehr

Abwehr

Christoph Kobald

Christoph Kobald

Abwehr

Burak Camoglu

Burak Camoglu

Mittelfeld

Marc Lorenz

Marc Lorenz

Mittelfeld

Manuel Stiefler

Manuel Stiefler

Mittelfeld

Marvin Wanitzek

Marvin Wanitzek

Mittelfeld
Martin Röser – kein Bild vorhandenMittelfeld

Justin Möbius

Justin Möbius

Mittelfeld
Alexander Groiß – kein Bild vorhandenMittelfeld

Janis Hanek

Janis Hanek

Mittelfeld

Kyoung-Rok Choi

Kyoung-Rok Choi

Mittelfeld
Sercan Sararer – kein Bild vorhandenMittelfeld

Marvin Pourié

Marvin Pourié

Sturm

Saliou Sané

Saliou Sané

Sturm

Dominik Stroh-Engel

Dominik Stroh-Engel

Sturm

Anton Fink

Anton Fink

Sturm
Malik Batmaz – kein Bild vorhandenSturm

 

Spielplan – alle KSC-Spiele im Überblick

Der Karlsruher SC bestreitet pro Saison 38 Liga-Spiele, die in eine Hin- und Rückrunde aufgeteilt sind. Die Spiele finden im Großteil an Wochenenden statt und werden nur selten auf Werktage gelegt. Die gängigen Anstoßzeiten der dritten Bundesliga sind werktags um 19:00 Uhr, an Samstagen und Sonntagen werden die Spiele in der Regel um 14:00 Uhr angepfiffen. An den letzten beiden Spieltagen beginnen alle Drittliga-Partien um 13:30 Uhr.

Die Rückrunde der KSC-Saison 2018/2019

DatumSpielErgebnis
22. Dezember 2018Karlsruher SC : Eintracht Braunschweig1:1
26. Januar 2019FSV Zwickau : Karlsruher SC 1:1
12. Februar 2019Karlsruher SC : Fortuna Köln3:1
09. Februar 2019Carl Zeiss Jena : Karlsruher SC1:1
16. Februar 2019Karlsruher SC : 1. FC Kaiserslautern
23. Februar 2019Sportfreunde Lotte : Karlsruher SC
02. März 2019Karlsruher SC : VfL Osnabrück
09. März 2019KFC Uerdingen 05 : Karlsruher SC
13. März 2019Karlsruher SC : VfR Aalen
16. März 2019Energie Cottbus : Karlsruher SC
23. März 2019Karlsruher SC : Hansa Rostock
30. März 2019SV Wehen Wiesbaden : Karlsruher SC
06. April 2019Karlsruher SC : SpVgg Unterhaching
13. April 2019Würzburger Kickers : Karlsruher SC
20. April 2019Karlsruher SC : SV Meppen
27. April 20191860 München : Karlsruher SC
04. Mai 2019Karlsruher SC : SG Sonnenhof Großaspach
11. Mai 2019, 13:30 UhrPreußen Münster : Karlsruher SC
18. Mai 2019, 13:30 UhrKarlsruher SC : Hallescher FC

 

In der Rückrunde 2018/2019 kämpft der KSC um den Aufstieg in Liga 2.

In der Rückrunde 2018/2019 kämpft der KSC um den Aufstieg in Liga 2. | Quelle: Thomas Riedel

 

Anreise & Parken bei KSC-Spielen

Da das Wildparkstadion für viele Karlsruher schnell mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen ist, wählen viele Fans diese Weise, um zu KSC-Heimspielen zu gelangen. Eine direkte Anbindung an das Karlsruher Straßenbahnnetz gibt es nicht, daher fahren an Spieltagen Shuttlebusse zwischen dem Stadion und den Haltestellen Durlacher Tor sowie Mühlburger Tor.

Fußballfans, die mit dem Auto anreisen können auf dem Birkenparkplatz gegenüber des Wildparkstadions parken, alternativ ist das Abstellen des Pkws entlang des Adenauerrings auf den Grünstreifen möglich. Da die Zufahrtsstraßen zum Stadion bei Heimspielen oftmals von der Polizei gesperrt werden, empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise.

 

Der Karlsruher SC im Überblick

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