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Solziales in der Fächerstadt
Soziales in Karlsruhe – Angebote & Dienstleistungen

Solziales in der Fächerstadt Soziales in Karlsruhe – Angebote & Dienstleistungen

Quelle: Pixabay

In Karlsruhe gibt es zahlreiche Angebote und Dienstleistungen im sozialen Bereich. Diese sind sowohl für unterschiedliche Altersgruppen als auch auf verschiedene Bedürfnisse ausgerichtet und decken somit von Familien bis zu Migranten alle Menschen ab.

Soziale Angebote für Karlsruher Familien

Alle Eltern, die in Karlsruhe ein Baby bekommen, erhalten von der Stadt eine Begrüßungsmappe, in der wertvolle Tipps rund um das Leben als junge Familie enthalten sind. Dazu gehören verschiedene Infos zur neuen Lebenssituation als Familie, ein kleines Geschenk und ein Elternbrief des Arbeitskreises neue Erziehung.

Die Mappe wird im Städtischen Klinikum, der St. Marien-Klinik und dem Diakonissenkrankenhaus automatisch mit den Entlassungspapieren überreicht. Außerdem erhalten sie Eltern über eine Hebamme oder in einem Startpunkt-Elterncafé.

In den Startpunkt-Familienzentren können Eltern mit Babys und Kleinkindern einmal pro Woche andere Väter und Mütter kennenlernen, Gespräche mit einen pädagogischen Fachkraft führen und sich bei einer Tasse Kaffee zurücklehnen, wenn die Kinder miteinander spielen.

 

Sozialer Dienst Karlsruhe – Hilfe für Familien

Das Familienleben ist aus dem Takt geraten und Streit an der Tagesordnung? Mitarbeiter des Sozialen Dienstes Karlsruhe unterstützen Familien in schwierigen Situationen wie bei Trennungen oder kniffligen Erziehungsfragen. Auch die Schulsozialarbeit ist ein Aufgabengebiet, um das sich der Soziale Dienst kümmert. In allen Stadtteilen in der Fächerstadt gibt es Bezirksgruppen des Sozialen Dienstes.

 

Psychologische Beratungsstellen in Karlsruhe

Die Psychologischen Beratungsstellen Ost und West in Karlsruhe helfen Familien, wenn sie an ihre Grenzen geraten – kostenlos, flexibel und ohne lange Wartezeiten. Auch junge Erwachsene bis 21 Jahre finden dort Ansprechpartner, wenn sie sich einsam fühlen, Probleme in der Schule oder bei der Ausbildung haben.

Die Psychologische Beratungsstelle Ost befindet sich in der Karlsruher Otto-Sachs-Straße. Die Psychologische Beratungsstelle West liegt in der Karl-Friedrich-Straße.

 

Jugendsozialarbeit – Angebote für Jugendliche

Die mobile Jugendarbeit in Karlsruhe wendet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 27 Jahren, die einen Großteil ihrer Freizeit draußen auf der Straße verbringen oder die von anderen sozialen Einrichtungen nicht mehr erreicht werden.

Die Streetworker der mobilen Jugendarbeit Karlsruhe suchen gezielt Kontakt zu den Jugendlichen und bieten Hilfe an. Außerdem rufen sie Freizeitprojekte und Veranstaltungen ins Leben.

 

Drogenberatung in Karlsruhe

Die Jugend- und Drogenberatung in der Karlsruher Kaiserstraße informiert über Auswirkungen von legalen sowie illegalen Drogen und anderen Suchtmitteln. In den Beratungsgesprächen geht es darum, die aktuelle Situation zu strukturieren und das weitere Vorgehen zu überlegen – sie ersetzen aber keine ärztliche Behandlung oder eine psychotherapeutische Hilfeleistung. Die Beratung richtet sich an Menschen mit Drogenproblemen und deren Angehörige beziehungsweise an Personen aus deren Freundes- und Kollegenkreis. Außerdem können Jugendliche und junge Erwachsene bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres mit verschiedensten Problemen und Fragestellungen zu der Beratung kommen.

Öffnungszeiten – Jugend- und Drogenberatung

Montag bis Donnerstag08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ein Erstkontakt ist mittwochs und donnerstags von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr möglich. Termine erfolgen nach Vereinbarung und können telefonisch beim Sekretariat unter Telefon 0721/133 5489 ausgemacht werden.

 

Barrierefrei in Karlsruhe – App

Wo genau sind in Karlsruhe Behindertentoiletten, wo Behindertenparkplätze und wo Blindenampeln? Die App Karlsruhe barrierefrei  informiert ausführlich über barrierefreie Orte in der Fächerstadt. Außerdem gibt es auf der Interseite der Stadt Karlsruhe wichtige Informationen für Menschen mit Handicap – mithilfe von kontrastverstärkenden Karten. Ein spezieller Stadtplan für Menschen mit Behinderungen ist außerdem als pdf zum Downloaden verfügbar.

 

Beratung in Karlsruhe – Vollmacht & Pflegebetreuung

Wer darf meine Bankgeschäfte regeln, wenn ich im Alter selbst nicht mehr dazu in der Lage bin und wer entscheidet für mich, wenn ich in einer Notsituation bin und mich nicht mehr selbst ausdrücken kann? Vorsorgevollmachten sind besonders mit zunehmendem Alter wichtig, da sie ein hohes Maß an Selbstbestimmung ermöglichen. Die Betreuungsverfügung ergänzt die Vorsorgevollmacht. Sie legt fest, wer einen im Zweifelsfall betreuen darf und wie die Regelung im konkreten Fall aussehen soll – beispielsweise bei der Wahl für ein Alten- oder Pflegeheim.

In Karlsruhe hilft die Betreuungsbehörde der Stadt in der Stephanienstraße bei Fragen zur Vollmacht. Außerdem beraten die Betreuungsvereine des Deutschen Roten Kreuzes und des Sozialdienstes Katholischer Frauen zu diesen Themen.

 

Beratung für Senioren in Karlsruhe

Informationen rund um Betreuung und Pflege, zu Aktivitäten speziell für ältere Menschen in Karlsruhe und zu extra zugeschnittenen Bildungsangeboten bietet das Seniorenbüro/Pflegestützpunkt mit Seniorenfachberatung der Stadt Karlsruhe in der Kaiserstraße. Ältere Menschen finden dort offene Ohren für ihre Anregungen und erhalten Auskünfte zu Fragen. Auch bei Interesse zu Angeboten bei Demenzerkrankungen und deren Weiterentwicklung ist das Seniorenbüro Ansprechpartner.

Öffnungszeiten – Seniorenbüro

Montag bis Freitag08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Montag bis Mittwoch13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Donnerstag14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Karlsruher Pass – Unterstützung für Geringverdiener

Der Karlsruher Pass beinhaltet verschiedene Vergünstigungen für die Bereiche Freizeit, Sport, Kultur, Bildung und Mobilität. Menschen aus der Fächerstadt, aus Stutensee, Weingarten, Rheinstetten, Walzbachtal, Pfinztal, Eggenstein-Leopoldshafen und Waldbronn können ihn beantragen.

Karlsruher Pass – Voraussetzungen

Den Karlsruher Pass erhalten alle Bürger, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld, Leistungen nach dem AsyblG oder einen Kinderzuschlag bekommen. Außerdem sind alle Bürger dafür berechtigt, wenn sie in einer betreuten Wohnform nach SGB VII leben oder über ein geringeres Einkommen verfügen.

Karlsruher Pass – Beantragung

Der Karlsruher Pass kann in allen oben genannten Gemeinden im Rathaus beziehungsweise im Bürgerbüro beantragt werden. Er ist für ein Jahr gültig und kann jährlich verlängert werden. Mitzubringen sind die Unterlagen, die belegen, dass eine Bezugsberechtigung vorliegt sowie ein Passbild. Eine Übersicht, welche Unterlagen genau erforderlich sind, bietet die offizielle Karlsruher-Pass-Internetseite.

Karlsruher Pass – Vergünstigungen

  • Fahrkarte

Abhängig von den Gemeinden, die den Pass ausgeben, gibt es beim Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) auf verschiedene Tickets Ermäßigungen – bis zu 50 Prozent.

  • Kultur

Der Eintritt für zahlreiche städtische Museen aus der Region ist mit dem Karlsruher Pass reduziert.

  • Freizeit

Für die Jahreskarte des Zoologischen Stadtgartens in Karlsruhe muss an der Zookasse mit dem Karlsruher Pass nur eine kleine Eigenbeteiligung bezahlt werden. Für bestimmte regionale Veranstaltungen ist der Eintritt ermäßigt oder sogar frei – darunter fallen beispielsweise Eintrittskarten für Das Fest oder für Spiele des KSC.

  • Sport

Bis zu 50 Prozent Rabatt auf den regulären Eintrittspreis gibt es bei verschiedenen Frei– und Hallenbäder in der Region. Zudem ist die Bädersaisonkarte kostet die Bäderkarte nur die Hälfte.

 

Karlsruher Kinderpass – Gutscheine & Zuschuss

Um Kindern aus der Region einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, bietet der Karlsruher Kinderpass zusätzlich zu den Angeboten des Karlsruher Passes Bildungsgutscheine und Ferienzuschüsse. Bildungsgutscheine können ganz oder anteilig beispielsweise für Sportangebote bei Vereinen eingelöst werden, für Musikunterricht, Computerkurse, Kreativangebote oder Nachhilfe. Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren erhalten außerdem einen Zuschuss über zwei Drittel der Kosten für Ferienbetreuungen, Freizeiten, Stadtranderholungen oder andere Freizeitangebote von gemeinnützigen Freizeitanbietern – die Höchstsumme bei der Unterstützung liegt bei 100 Euro.

Karlsruher Pass 60Plus –  für Senioren

Auch Senioren mit geringen finanziellen Mitteln sollen ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Deshalb kommen zu den Vergünstigungen, die der Karlsruher Pass grundsätzlich bietet, für Menschen über 60 Jahre, die Arbeitslosengeld II beziehen, Grundsicherung oder Wohngeld erhalten oder über eine geringes Einkommen beziehungsweise eine niedrige Rente verfügen, noch zahlreiche weitere Ermäßigungen dazu.

Unter anderem beinhaltetet der Karlsruher Pass 60Plus Gutscheine im Wert von 120 Euro pro Jahr, die beispielsweise für Vereinsbeiträge, Theaterkarten fürs Badische Staatstheater, Volkshochschulangebote oder die ermäßigte Bädersaisonkarte genutzt werden können. Eine Übersicht über alle Vergünstigungen des Karlsruher Pass 60Plus für Senioren gibt es auf der offiziellen Karlsruher-Pass-Internetseite.

 

Beratung für Migranten und Flüchtlinge in Karlsruhe

Das Büro für Integration in Karlsruhe hilft Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen in der Karlsruher Südendstraße bei Fragen weiter und berät sie. Außerdem sollen interkulturelle Dialoge gefördert werden. Das Büro für Integration arbeitet mit anderen Einrichtungen aus der Fächerstadt zusammen – beispielsweise mit Schulen, städtischen Ämtern oder Vereinen und Verbänden.

Öffnungszeiten – Büro für Integration

Montag bis Freitag08:00 Uhr bis 11:45 Uhr
Montag bis Mittwoch13:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Dienstag13:30 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Soziale Anlaufstellen im Überblick

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