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Drogenhandel per Post im Kreis Karlsruhe: Drei Verdächtige in U-Haft

News Drogenhandel per Post im Kreis Karlsruhe: Drei Verdächtige in U-Haft

Quelle: Boris Roessler
dpa

Die Polizei hat ein Trio festgenommen, das Drogen verkauft und per Post verschickt haben soll. Bei Durchsuchungen wurden größere Mengen synthetischer Drogen sichergestellt. Was dazu bekannt ist.

Ein Mann und eine Frau aus dem Kreis Karlsruhe sollen diverse Drogen verkauft und per Post verschickt haben. Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei sollen der 54-Jährige und die 57-Jährige auch international mit den Substanzen gehandelt haben. Die beiden und eine weitere Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft. Zur Rolle der dritten Verdächtigen äußerte sich eine Polizeisprecherin nicht.

Der 54-Jährige wurde bereits im Juni zusammen mit einer 46-Jährigen in Hessen festgenommen, die laut der Mitteilung eine mutmaßliche «Tatgenossin» sein soll. Sie sollen dort ein Geschäft mit 36 Kilo Ketamin abgewickelt haben. Im selben Zeitraum sei dann auch der 54-Jährige festgenommen worden, sagte die Polizeisprecherin.

100.000 Ecstasy-Tabletten gefunden

Bei anschließenden Wohnungsdurchsuchungen in Marxzell (Kreis Karlsruhe) und Gaggenau (Kreis Rastatt) wurden laut Polizei rund zehn Kilogramm mutmaßliches Kokain, drei Kilogramm Ketamin, zweieinhalb Kilogramm Crystal Meth, eineinhalb Kilogramm Amphetamin, 250 Gramm MDMA, rund 10.000 LSD-Trips und 100.000 Ecstasy-Tabletten gefunden. Demnach stellten die Beamten auch Datenträger sicher.

Weitere Durchsuchung in Malsch

Im Laufe der Ermittlungen habe sich der Verdacht erhärtet, dass die Tatverdächtigen weitere Drogen in einem Depot lagerten. Am Montag haben Beamte bei Durchsuchungen einer Halle und einer Garage in Malsch (Kreis Karlsruhe) Ecstasy-Tabletten, weitere synthetische Drogen und Verpackungsmaterial sichergestellt. Der 45 Jahre alte Mieter der Räume sei zwischenzeitlich festgenommen, danach aber wieder entlassen worden.

 

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