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Druck auf KSC-Trainer Eichner wächst – Sportchef ist „stinksauer“

News Druck auf KSC-Trainer Eichner wächst – Sportchef ist „stinksauer“

Quelle: Daniel Löb/dpa

Der Karlsruher SC kassiert beim 1. FC Nürnberg eine Abreibung. Der Trainer zeigt sich «maximal frustriert». Der angefressene Sportchef vermeidet ein Bekenntnis zum Coach.

Der Druck auf Karlsruhes Trainer Christian Eichner ist nach der Klatsche beim 1. FC Nürnberg gewachsen. Sportgeschäftsführer Mario Eggimann war nach dem 1:5 (0:3) in der 2. Fußball-Bundesliga bei den Franken geladen und vermied ein Bekenntnis zu seinem Coach.

«Ich bin stinksauer, die ersten 60 Minuten gehen gar nicht. Ich erwarte ganz schnell ein anderes Gesicht. Ich erwarte von allen, dass sie sich zu 100 Prozent einsetzen, wenn sie dieses Trikot anhaben», sagte Eggimann nach der indiskutablen Leistung der Karlsruher.

 

Eichner ist «maximal frustriert»

Der frühere Verteidiger des KSC wurde im TV-Sender Sky auch explizit zur Position von Eichner befragt, der die Mannschaft seit sechs Jahren betreut. «Ich will, dass sich jeder heute Gedanken macht. Morgen werden wir über alles sprechen», äußerte sich Eggimann ausweichend.

 

Nur ein Sieg aus elf Spielen

Eichner zeigte sich nach der neunten Saisonniederlage «maximal frustriert. Wir haben uns bei den Gegentoren dilettantisch angestellt», kritisierte er. Über seine Zukunft als Trainer beim KSC sagte Eichner weitgehend ungerührt: «Wir müssen schauen, dass wir die Mannschaft auf Kurs bringen. Ich habe so viele Stürme erlebt, dass mich das nicht ins Wanken bringt.»

Die Karlsruher haben in den vergangenen elf Partien nur einen Sieg geholt. In der Tabelle belegen sie nach dem 22. Spieltag mit 27 Punkten vorerst Platz zehn.

 

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