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„Gestalterische Aufwertung“: Glitzernde Kachelwand in der Karlsruher Weiherfeldstraße

News „Gestalterische Aufwertung“: Glitzernde Kachelwand in der Karlsruher Weiherfeldstraße

Quelle: Monika Müller-Gmelin, Stadt Karlsruhe

Seit Kurzem gibt es ein Band aus spiegelnden Platten entlang der Eisenbahnüberführung Weiherfeldstraße in Karlsruhe zu sehen. Die Wasserspiegelungen der Alb sollen auf der Wand sichtbar gemacht werden, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt Karlsruhe.

Glitzernde Kachelwand in der Karlsruher Weiherfeldstraße

Mit dem Neubau der Eisenbahnüberführung über die Weiherfeldstraße Ende 2015 erhielt die Deutsche Bahn als Bauherrin die Auflage, das Betonbauwerk gestalterisch aufzuwerten.

Hierfür lobte die Stadt einen Wettbewerb für Architektinnen, Architekten, Künstlerinnen und Künstler aus. Als Sieger ging das Team „Agence Ter Landschaftsarchitekten und Lorenz Richardt Architekten“ mit der Idee hervor, Wasserspiegelungen der Alb auf der Wand sichtbar zu machen.

Eine veränderte Brückenkonstruktion, Auflagen zum Umwelt-, Gewässer- und Artenschutz, ein reduzierter Kostenrahmen und Probleme bei der Materialbeschaffung erforderten laut Stadt Umplanungen und verzögerten die Umsetzung immer wieder. Nun konnte das Projekt endlich abgeschlossen werden.

Die Edelstahlpaneele an der Seitenwand der Betonbrücke sollen Bewegungen aufgreifen – der Außenraum werde optisch in die Unterführung hineingezogen und zugleich vervielfältigt, heißt es. Zentrales Element der Installation sei die Bewegung – denn mit jedem Schritt verändern sich die spiegelnden Fragmente.

 

 

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