News aus Baden-Württemberg
Großbrand in Stuttgarter Busdepot zerstört 20 Busse

News aus Baden-Württemberg Großbrand in Stuttgarter Busdepot zerstört 20 Busse

Quelle: Tom Weller
dpa

In einem Busdepot des Stuttgarter Verkehrsbetreibers SSB geraten mehrere Busse in Brand. Schnell greifen die Flammen auf weitere Fahrzeuge über. Die Löscharbeiten beschäftigen die Einsatzkräfte bis in die Morgenstunden.

Eine riesige Rauchsäule steigt in den Stuttgarter Nachthimmel, über dem Osten der Stadt kreist ein Polizeihubschrauber, Explosionen sind zu hören: Beim Großbrand auf einem Betriebsgelände der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) sind am Donnerstagabend mindestens 20 Busse vollständig zerstört worden. Insgesamt seien 210 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen, um die Flammen zu löschen, teilte die Feuerwehr am Freitagmorgen mit. Den Angaben zufolge wurden sechs Angestellte der SSB ärztlich versorgt. Zwei von ihnen erlitten leichte Verletzungen und kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Ob ein technischer Defekt zum Ausbruch des Brandes geführt habe oder Brandstiftung, müsse noch ermittelt werden. Anzeichen für eine vorsätzliche Tat gab es der Polizei zufolge jedoch nicht. Auch die Höhe des Schadens war zunächst unklar. Augenzeugen meldeten das Feuer laut einer Polizeisprecherin gegen 20.00 Uhr. Beamte sperrten den Bereich daraufhin weiträumig ab, ein Polizeihubschrauber unterstütze den Einsatz aus der Luft.

Der Großbrand hielt auch Anwohner des Industriegeländes im Stadtteil Gaisburg in Atem. Diese waren dazu aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Klima- und Lüftungsanlagen auszuschalten und das betroffene Gebiet zu meiden. Am frühen Freitagmorgen wurde die Warnung wieder aufgehoben.

Ob der Brand Auswirkungen auf den Busbetrieb haben werde, sei noch unklar, teilte ein SSB-Sprecher am Freitagmorgen mit. Zuvor hatte der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart mitgeteilt, dass auf SSB-Buslinien zu Betriebsbeginn mit Beeinträchtigungen zu rechnen sei.

 

| Quelle: Tom Weller

 

Weitere Nachrichten

Laut Statistik: Brauereien im Südwesten exportieren deutlich weniger Bier

Mehr als ein Viertel weniger Bier haben die Brauereien im Südwesten 2025 exportiert. Besonders ein Land verzeichnet einen herben Rückgang. Wohin geht das Bier stattdessen?

Höchste Kriminalitätsrate: Neue Stadt an Spitze - das macht Mannheim so kriminell

Jahrelang hatte Freiburg im Breisgau die höchste Kriminalitätsrate im Land. Nun ist Mannheim negativer Spitzenreiter. Warum das so ist und was die Stadt dazu sagt.

Umfrage: So trifft der Iran-Krieg die Südwest-Wirtschaft

Der Iran-Krieg dauert bereits mehr als sieben Wochen. Viele Verbraucher bekommen die Folge gerade vor allem an der Zapfsäule zu spüren. Doch auch vielen Unternehmen macht der Konflikt zu schaffen.

Vorfall in Karlsruhe: Mann in Flammen stirbt - So gehen die Ermittler nun vor

War es Selbstverbrennung oder ein Unglück? Nach dem Vorfall in Karlsruhe haben die Behörden ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Was das heißt und ob es eine passende Vermisstenmeldung gibt.

Invasive Tiere: Jagd auf Ochsenfrösche in Karlsruhe - fast 7.000 Tiere wurden getötet

Mit Reusen, Tauchern und Schusswaffen gegen eine Invasion: Wie sich der Nordamerikanische Ochsenfrosch ausbreitet und was das für Teichbesitzer bedeutet.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.