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Halloween mit Herz – Familie König lädt zum Gruseln ein

News Halloween mit Herz – Familie König lädt zum Gruseln ein

Quelle: Jason Tschepljakow/dpa
dpa

Mit Herzblut und Nebelschwaden: Familie König verwandelt ihr Zuhause wieder in ein Gruselschloss.

Gruselclowns, Skelette, Nebelschwaden: Das seit zehn Jahren an Halloween geöffnete Bachlanger Schlössle in Biberach lädt wieder Tausende Besucher zum Gruseln ein. Dieses Mal lautet das Motto der Familie König «The Last Kingdom». Der Eintritt ist frei.

 

Trolle, Elfen, Krieger

«Mein Name ist König Wolfram. Ich bin der Herrscher vom Halloween-Haus Biberach», sagte der Hausherr, der als dänischer Krieger verkleidet und auch so geschminkt auftritt. Nicht nur er ist Vollblut-Halloween-Fan, auch seine Familie packt beim Aufbau mit an. «Das ist mein Hobby», sagt Wolfram König. Dafür gibt er pro Jahr rund 2.500 Euro aus.

 

Familie arbeitet Monate am Aufbau

Der Aufbau läuft in diesem Jahr seit Mai. «Wir haben Trolle, Elfen, Krieger, alles dabei für jeden Besucher, etwas», erzählt König. «Wenn ich etwas dekoriere, dann mache ich es immer mit Herzblut. Weil wenn ich mal an einem Tag keine Lust habe, dann lasse ich es lieber sein und mache es ein paar Tage später. Ich muss das Halloween fühlen, weil sonst wird das nicht so wie ich es gerne hätte», sagt der Hausherr. Etliche Figuren hat Wolfram König selbst zusammengebaut. «Wenn die Kinder lachen, das ist für mich mein Highlight.»

 

Ehefrau des «Kriegers» erledigt Papierkram

Kim König, die Ehefrau des «Kriegers» hat sich im Vorfeld um die ganze Organisation mit dem Ordnungsamt und den anderen Behörden gekümmert. «Wir spenden jedes Jahr für die Radio 7 Drachenkinder. Das ist eine Organisation hier im Landkreis. Die sammeln für kranke, behinderte, traumatisierte Kinder.» Das Gruselhaus könne in dieser Woche noch an zwei Tagen von Donnerstag bis Freitag abends besucht werden.

«Bei uns gibt es das ganze Jahr nur Halloween als Thema. Also in diesem Projekt stecken viele Nerven, weil wir nächtelang wach liegen, weil wir überlegen „Was haben wir vergessen?“, „Was muss noch erledigt werden?“», erzählt Kim König.

 

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