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Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Paul Scholl

KSC Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Paul Scholl

Interview
Quelle: aim

In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des KSC. Dabei sprechen wir mit den Spielern über aktuelle Situatione und über persönliche Themen, um sie etwas näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Paul Scholl.

Was würdest du sagen, ist dein Zwischenfazit für dich und deinen Wechsel hierher?

Paul Scholl, KSC-Abwehrspieler: „Als Fazit würde ich sagen: sehr positiv. Ich musste mich am Anfang erst einmal reinfinden, aber es wurde von Woche zu Woche besser. Jetzt, nach ungefähr einem halben Jahr, kann ich sagen, dass sich der Wechsel auf jeden Fall gelohnt hat – auch durch die Spielzeit allgemein. Vom Trainingsniveau her war es noch einmal etwas anderes als in der Regionalliga. Und ich finde, damit kann ich sehr zufrieden sein. Es war jetzt auch sehr schön, fünf Spiele in der Startelf zu stehen, das hat richtig Spaß gemacht. Auch wenn es personalbedingt war, ist das für mich ein großer Erfolg. Es fühlt sich einfach gut an, wenn man so viel Rückendeckung bekommt und man spielt befreiter und mit mehr Selbstvertrauen auf.“

 

Wie groß ist für dich der Unterschied zur letzten Saison, in der du hauptsächlich Regionalliga gespielt hast?

Paul Scholl: „Ich finde, der große Unterschied vor allem für mich persönlich ist das Körperliche, zum Beispiel bei Standards oder bei langen Bällen. Da ist ein sehr großer Unterschied, was die Qualität der Stürmer angeht, die die Bälle festmachen und wie sie mit dem Körper arbeiten. Spielerisch sowieso: Man hat weniger Zeit als in der Regionalliga und alles ist einfach schneller. Genau wie ich es am Anfang schon im Training gesagt habe, so ist es dann auch im Spiel – alles geht schneller.“

 

| Quelle: aim

 

Zuletzt hattet ihr immer wieder Phasen im Spiel, in denen ihr unsortiert wart und in denen sich viele Leichtsinnsfehler eingeschlichen haben. Wie kommt so etwas zustande und wie kommt ihr da wieder raus?

Paul Scholl: „So etwas entwickelt sich im Spiel. Gerade wenn es viele Ballverluste gibt und das Spiel hin und her geht, passt die Ordnung vielleicht nicht immer. Dann ist alles ein bisschen ungeordnet und hektisch und so entstehen solche Phasen. Dann geht es darum, dass jeder wieder in seine Ordnung kommt, auf seinem Platz ist und schaut, wie er dem Nebenmann helfen kann, damit wir wieder organisiert stehen.“

 

Am Freitag müsst ihr nach Nürnberg. Was erwartet euch dort? Und hast du speziell auch etwas Zeit, alte Bekannte zu besuchen, wenn du schon in der Nähe deiner Heimat bist?

Paul Scholl: „Was uns erwartet, kann ich noch nicht so genau sagen. Ich glaube, es ist eine Mannschaft mit viel Qualität. Sie haben, finde ich, einen relativ jungen Kader, mit dem man gut spielen kann. Alte Bekannte kann ich nicht besuchen, auch wenn ich näher an meiner Heimat bin. Wir sind ja zum Spielen dort und fahren direkt wieder zurück. Da bleibt nicht viel Zeit. Aber meine Familie wird zum Spiel kommen, das ist schön.“

 

Personalbedingt musstet ihr zuletzt von der Dreier- beziehungsweise Fünferkette auf die Viererkette umstellen. Was liegt dir mehr und wie nimmst du das wahr?

Paul Scholl: „Ich habe ein Spiel in der Fünferkette gespielt, gegen Bochum, und die anderen Spiele waren in der Viererkette. Ich kann noch nicht richtig einschätzen, was mir besser liegt, weil das Spiel in der Fünferkette mein erstes war – das ist immer etwas Besonderes. Da spielt auch viel im Kopf eine Rolle. In den letzten Spielen war es die Viererkette, darauf ist man dann eingestellt und weiß, was man zu tun hat. Deshalb würde ich aktuell sagen, dass mir eher die Viererkette liegt, weil ich zuletzt häufiger so gespielt habe. Aber ich habe grundsätzlich kein Problem mit der Fünferkette, weil wir vor der Winterpause oft so gespielt haben und es auch im Training machen. Ich kann also sowohl Vierer- als auch Fünferkette spielen.“

 

Mit Blick auf den Sommer: Angenommen, es läuft weiter so gut für dich – wie glücklich wärst du, wenn der KSC im Sommer die Kaufoption zieht?

Paul Scholl: „Auf jeden Fall wäre ich happy. Das war ja auch das Ziel der Leihe, dass es gut läuft und die Option gezogen wird. So bin ich auch in die Saison gegangen: Ich will alles dafür tun und hart arbeiten, damit es im Sommer weitergeht. Ich fühle mich hier sehr wohl, freue mich immer hierherzukommen, und es macht Spaß. Wenn es im Sommer so weitergehen würde, würde mich das auf jeden Fall freuen.“

 

Was sind deine Lieblingsspots hier in Karlsruhe?

Paul Scholl: „Ich bin eigentlich relativ selten unterwegs. Meistens treffe ich Freunde oder gehe in der Fußgängerzone spazieren. Im Sommer ist der Schlosspark natürlich ein sehr schöner Ort. Aber ich habe jetzt kein bestimmtes Lieblingsrestaurant oder einen Ort, an den ich immer gehe.“

 

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