Nachrichten KIT nimmt neuen 17-Millionen-Euro-Supercomputer in Betrieb
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat den Hochleistungsrechner HoreKa 2 in Betrieb genommen. Er hilft bei einer schnellen Bearbeitung komplexer, wissenschaftlicher Fragen zu Klima, Materialien, Teilchenphysik, Energie und Mobilität sowie KI.
Neue Rechenpower für Forschung und Innovation
Moderne Forschung stellt Fragen, die sich ohne Hochleistungsrechnen nicht mehr beantworten lassen: Ob präzisere Klimamodelle, die Entwicklung neuer Werkstoffe, nachhaltige Technologien oder Anwendungen der nächsten Generation Künstlicher Intelligenz (KI).
Für diese Aufgaben müssen große Datenmengen verarbeitet und hochkomplexe Simulationen durchgeführt werden. HoreKa 2 schafft die Voraussetzungen dafür, teilt das KIT mit.
KIT stärkt damit seine Forschungsinfrastruktur
Mit mehr als 42 000 Prozessorkernen, 300 KI-Beschleunigern und einer geplanten Spitzenleistung von rund 33 PetaFLOPS ermöglicht HoreKa 2 Berechnungen, die auf herkömmlichen Computersystemen Monate oder Jahre dauern würden.
Das KIT stärkt damit seine Forschungsinfrastruktur, aber auch Forschende aus ganz Deutschland können das System nutzen, heißt es in der KIT-Pressemeldung vom 25. September 2026.
Die Gesamtkosten der Anlage belaufen sich, laut KIT-Angaben, auf 17 Millionen Euro.