Karlsruher SC 3 Fragen an KSC-Spieler Danyal Zor: „Ich habe jeden Tag hart dafür gearbeitet“
Danyal Zor ist ein echtes KSC-Eigengewächs: Mit neun Jahren kam er ins Nachwuchsleitungszentrum. Im Herbst 2026 ging es dann für ihn steil nach oben – von der U23 in der Oberliga zu den Karlsruher Profis und zur deutschen U20-Nationalmannschaft.
meinKA: In den vergangenen Monaten ist viel passiert – man kann von einem kometenhaften Aufstieg sprechen. Wie blickst du auf diese Entwicklung zurück?
Danyal Zor, KSC-Mittelfeldspieler: „Ja, es ist viel passiert in den vergangenen Monaten. Ich habe jeden Tag hart dafür gearbeitet, solche Schritte zu machen. Wenn es dann tatsächlich so schnell geht, ist das schon etwas Besonderes. Richtig bewusst wird mir das erst im Nachhinein. Ich bin natürlich sehr glücklich und dankbar dafür. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich noch sehr viel vor mir habe. Deshalb geht es jetzt darum, weiterzuarbeiten, mich weiter zu verbessern und die Chancen, die ich bekomme, bestmöglich zu nutzen.“

| Quelle: aim
meinKA: Dein Bruder Yasin spielt gerade bei Hoffenheim II eine ssehr starke Saison in der 3. Liga – Welche Rolle spielt deine Familie auf deinem bisherigen Weg?
Danyal Zor: „Meine Familie spielt natürlich eine sehr, sehr große Rolle. Meine Eltern haben mich von klein auf immer zum Training und zu den Spielen gefahren, egal, ob diese drei, vier oder fünf Stunden entfernt waren. Das spürt man natürlich. Ohne diese Unterstützung wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin – und dafür bin ich meinen Eltern extrem dankbar.
Mit Yasin bin ich natürlich sehr, sehr gut im Austausch. Wir wohnen immer noch im gleichen Haus, schauen uns gegenseitig unsere Spiele an und sind sogar im Stadion, wenn es zeitlich passt. Wenn nicht, schauen wir die Spiele eben im TV. Wir reden immer über unsere Entwicklung und die Schritte, die wir gehen. Wir wollen einfach, dass wir beide erfolgreich sind, und unterstützen uns dabei gegenseitig.“
meinKA: Was bedeutet es dir, für die Nationalmannschaft aufzulaufen, und wie besonders war es, diesen Moment gemeinsam mit Rafael Pinto Pedrosa zu erleben?
Danyal Zor: „Für die deutsche U20-Nationalmannschaft aufzulaufen, ist natürlich etwas ganz Besonderes. Wenn die Nationalhymne läuft und du den Adler auf der Brust trägst, ist das ein emotionaler Moment für mich. Da denke ich auch an meine Familie, die mich auf meinem Weg unterstützt hat, und an die ganze harte Arbeit, die ich für solche Momente investiere.
Dann auch noch gemeinsam mit Rafa in der U20-Nationalmannschaft zu spielen, macht es natürlich umso schöner. Wir kennen uns schon seit unserer Kindheit und sind beide unseren eigenen Weg gegangen, den wir nach wie vor gemeinsam beim KSC gestalten. Solche Momente zusammen zu erleben, ist etwas, das ich so schnell nicht vergesse. Trotzdem versuche ich auch dann, mich voll auf das Spiel zu konzentrieren und meine Leistung auf den Platz zu bringen.“
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