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Landkreis informiert: Weiterentwicklung der Hardtwaldschule geht ohne Stadt Karlsruhe weiter

News Landkreis informiert: Weiterentwicklung der Hardtwaldschule geht ohne Stadt Karlsruhe weiter

Quelle: Pixabay

Die Hardtwaldschule in Karlsruhe muss erweitert werden – da dies am Standort in Neureut nicht möglich ist, muss ein Neubau an einem anderen Ort geplant werden. Wie der Landkreis mitteilt, soll diese Weiterentwicklung ohne Stadt Karlsruhe weitergehen.

Die Hardtwaldschule in Karlsruhe

Die Hardtwaldschule in Karlsruhe ist ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Trägerschaft des Landkreises Karlsruhe, das Gebäude steht im Eigentum der Stadt Karlsruhe.

Wie es in der Pressemeldung heißt, sei die Schule räumlich stark ausgelastet, nachdem sich die Schülerzahlen in wenigen Jahren nahezu verdoppelt hätten. Daher fände der Unterricht aktuell auf mehrere Standorte verteilt statt.

Da eine Erweiterung am bisherigen Standort in Karlsruhe-Neureut nicht möglich sei, müsse ein Neubau an einem anderen Ort geplant werden. Der Verwaltungsausschuss habe nun zentrale Weichen für dieses Vorhaben gestellt.

 

Weiterentwicklung ohne Stadt Karlsruhe

Wie es weiter heißt, sei die Stadt Karlsruhe aus der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zum Betrieb der Schule ausgetreten. Das Gremium beauftragte die Verwaltung, eine Auflösungsvereinbarung mit der Stadt zu erarbeiten, den neuen Schulstandort weiterzuentwickeln, die Schulbezirksänderungen vorzubereiten und ein angepasstes Raumprogramm mit dem Regierungspräsidium abzustimmen, geht aus der Pressemeldung hervor.

 

Neubau in Linkenheim-Hochstetten geplant

Zur Bündelung aller Standorte sei ein Neubau der Hardtwaldschule inklusive Schulkindergarten in Linkenheim-Hochstetten geplant. Die Inbetriebnahme sei zum Schuljahr 2029/30 geplant. Dem zugrunde liege der Beschluss des Kreistags aus dem Jahr 2024 zum Neubau und eine Absichtserklärung mit der Gemeinde aus dem Jahr 2025.

Durch den geplanten Ausstieg der Stadt Karlsruhe werde der neue Standort künftig ohne Karlsruher Schülerinnen und Schüler konzipiert. Aktuell besuchen 78 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis und 19 aus Karlsruhe die Schule.

Mit dem Ausstieg der Stadt entfalle die gemeinsame Trägerschaft. Eine Erstattung über rund 3,07 Millionen Euro für Investitionen von der Stadt stehe aus. Karlsruher Schülerinnen und Schüler sollen künftig überwiegend an die Albschule Karlsruhe wechseln. Übergangs- und Härtefallregelungen seien vorgesehen.

 

Prognose: weiter steigende Schülerzahlen

Für den neuen Standort in Linkenheim-Hochstetten werde mit weiter steigenden Schülerzahlen gerechnet: Die Prognose für 1029/30 liege bei circa 95 Schülerinnen und Schülern und damit 16 Klassen. Zusätzlich sollen durch Schulbezirksanpassungen andere Schulen wie die Karl-Berberich-Schule in Bruchsal und die Paula-Fürst-Schule in Oberderdingen entlastet werden.

 

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