News
Mietpreisbremse soll verlängert werden – weitere Städte drin

News Mietpreisbremse soll verlängert werden – weitere Städte drin

Quelle: Nicolas Armer
dpa

Die Mietpreisbremse in Baden-Württemberg soll im kommenden Jahr verlängert werden – und umfasst künftig auch wieder Städte, die zuletzt aus der Regelung herausgefallen waren.

Die Mietpreisbremse in Baden-Württemberg soll auch über das Ende des Jahres hinaus verlängert werden – und auch wieder belastete Großstädte wie Mannheim und Konstanz umfassen. Entsprechende Verordnungen habe das Kabinett zur Anhörung freigegeben, teilte das Staatsministerium mit. Nun können sich die Betroffenen zu den Verordnungen äußern, danach entscheidet dann nochmal das Kabinett. Zuletzt war die Regelung nur bis Ende 2026 gültig gewesen.

Den Entwürfen liegt demnach eine überarbeitete Gebietskulisse zugrunde, sodass die Bremse künftig wieder in mehr Städten gilt. Im vergangenen Jahr hatte es darüber heftigen Streit zwischen CDU und Grünen gegeben. Grund war eine Überarbeitung der Vorgaben, die dazu geführt hatte, dass stark belastete Großstädte wie Mannheim oder Konstanz die Kriterien für den Schutzmechanismus nicht mehr erfüllt hatten.

Konstanz und Mannheim wieder dabei

Sie sind nun wieder von der Mietpreisbremse erfasst, genauso wie die Hochschulstadt Kehl. «Unser Ziel ist eine Mietpreisbremse, die dort wirken kann, wo der örtliche Wohnungsmarkt und die Mieterinnen und Mieter sie benötigen», sagte Wohnungsbauministerin Theresa Schopper. Deswegen habe man die Grundlage für die Gebietskulisse angepasst.

In Baden-Württemberg gilt die Mietpreisbremse seit 2015 in Gegenden, die die jeweilige Landesregierung als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt bestimmt. Bei der Neuvermietung einer Wohnung darf die Miete dort zu Beginn höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, wie sie zum Beispiel in Mietspiegeln zu finden ist. In den Kommunen außerhalb der angespannten Wohnungsmärkte liegt die Höchstgrenze bundesweit und für alle Wohnungen bei 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete.

 

Weitere Nachrichten

Diese invasiven Krebse bedrohen heimische Arten in Baden-Württemberg

Stein-, Dohlen- und Edelkrebs kämpfen ums Überleben: Die gebietsfremden Flusskrebse verbreiten hierzulande eine tödliche Tierseuche. Was droht den heimischen Arten und lässt sich das Sterben stoppen?

Wert von 20.000 Euro: Karlsruher Zoll stoppt Reisende mit Hochzeitsgeschenk aus Gold

Eigentlich sollte es ein Geschenk zur Hochzeit sein. Doch am Flughafen flog der Goldschmuck im Rucksack auf, und für die Reisende hat das Folgen. Was der Zoll Reisenden rät.

Nachwuchs bei vom Aussterben bedrohter Wildesel-Art

In der Natur ist die afrikanische Wildesel-Art fast ausgestorben. In Stuttgart gibt es seit kurzem jedoch Nachwuchs. Seinen Namen teilt sich das Fohlen mit einer weltbekannten Popsängerin.

Zwischen 2018 und 2024: Acht Kinderehen in Baden-Württemberg aufgehoben

In Baden-Württemberg sind in den letzten Jahren acht Ehen mit Minderjährigen aufgehoben worden. Dies geht aus einer in Stuttgart veröffentlichten Antwort des Innenministeriums auf eine Landtagsanfrage der AfD hervor.

Weinjahrgang 2026: Tolle Qualität, aber starke Ernteeinbußen

Die Winzer im Südwesten haben eine qualitativ hochwertige Weinernte eingefahren. Nur leider waren es in diesem Jahr sehr wenige Trauben.

Kindesmissbrauch mit KI: Cyber-Ermittler vor neuen Problemen

Täter nutzen frei verfügbare KI-Tools, um kinderpornografische Inhalte zu erstellen. Warum die Unterscheidung zwischen KI und echtem Missbrauch wichtig ist und welche Risiken es gibt.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.