Nachrichten
Reserven am Limit: Klinikum Karlsruhe benötigt dringend Blutspenden

Nachrichten Reserven am Limit: Klinikum Karlsruhe benötigt dringend Blutspenden

Quelle: Melanie Hofheinz

Die Blutspendezentrale am Klinikum Karlsruhe schlägt Alarm: „Die Lage ist sehr schwierig! Unsere Reserven schwinden immer mehr“, teilt Privat-Dozent Dr. Andreas Ruf, Leiter der Abteilung für Transfusionsmedizin, Hämostaseologie und Zelltherapeutika mit.

Eine künstlich hergestellte Alternative gibt es nicht

Blutkonserven werden in vielen medizinischen Bereichen zur Behandlung von Patientinnen und Patienten eingesetzt. Sie werden immer dann benötigt, wenn Menschen innerhalb kurzer Zeit viel Blut verlieren. Aber auch Menschen mit Leukämie oder anderen Krebserkrankungen brauchen regelmäßig Blutpräparate.

Eine künstlich hergestellte Alternative gibt es nicht, daher sind medizinische Einrichtungen auf freiwillige Blutspenderinnen und -spender angewiesen: Gibt es zu wenige Blutkonserven, hat das im schlimmsten Fall Auswirkungen auf die medizinische Versorgung.

 

Dringend mehr Spenderinnen und Spender gesucht

Am Klinikum Karlsruhe brauche man aktuell dringend mehr Spenderinnen und Spender, heißt es in der Pressemeldung des Klinikums vom 04. November 2025.

Für alle Spenderinnen und Spender gibt es ab der zweiten Spende eine Aufwandsentschädigung. Blut spenden können gesunde Menschen ab 18 Jahren. Der Ablauf ist unkompliziert und dauert inklusive Ruhezeit etwa eine Stunde.

Jede Spende wird sorgfältig medizinisch geprüft, die Sicherheit für Spenderinnen und Spender sowie für Patienten und Patientinnen steht dabei an oberster Stelle.

 

Alle Informationen zum Thema Blutspende: https://www.klinikum-karlsruhe.de/einrichtungen/spezielle-medizinische-einrichtungen/blutspendezentrale

Termine können online gebucht werden: https://reservierung.blutspende-karlsruhe.de/

Auch Spenderinnen und Spender ohne Termin sind herzlich willkommen. Sie müssen gegebenenfalls aber mit längeren Wartezeiten rechnen. Das Team der Blutspendezentrale bittet Erstspenderinnen und -spender ohne Termin darum, sich spätestens eine halbe Stunde vor Ende der Öffnungszeiten am Empfang zu melden. Größere Gruppen, die mit mehr als fünf Personen kommen, werden gebeten, sich im Vorfeld anzumelden.

 

Weitere Nachrichten

Nach Unwetter in Karlsruhe: Lebensgefahr in Wäldern & auf Spielplätzen

Nach dem starken Unwetter am Donnerstagabend, 16. Juli 2026, sind zahlreiche Waldwege im Westen Karlsruhes und im Hardtwald durch umgestürzte Bäume und herab gebrochene Äste blockiert oder nur eingeschränkt passierbar. Es bestehe Lebensgefahr.

Unwetter über Karlsruhe: Einsatzkräfte im Ausnahmezustand - Person von Baum erschlagen

Am 16. Juli 2026, zog ein Unwetter über Karlsruhe. In der Integrierten Leitstelle (ILS) Karlsruhe gingen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Notrufe ein, heißt es in einer Pressemeldung. Eine Person wurde durch einen umstürzenden Baum tödlich verletzt.

"Kinder schützen die Umwelt": Große Preisverleihung beim Stadtwerke-Malwettbewerb

Die Stadtwerke Karlsruhe haben auch 2026 wieder einen Malwettbewerb gestartet. Alle Viertklässler/-innen aus Karlsruhe konnten mitmachen und Preise gewinnen. Das Motto lautete "Mach mit: Kinder schützen die Umwelt". Am 15. Juli folgte die Preisverleihung.

Redaktionstipp

5 sommerliche Veranstaltungstipps in Karlsruhe: Das steht diese Woche an

Es ist Mitte Juli in Karlsruhe: An Veranstaltungen soll es auch hier nicht mangeln. Von Live-Musik, über erfrischende Drinks, großer Geselligkeit und Informationen - es wartet eine große Event-Vielfalt in Karlsruhe und der Umgebung. Hier kommen 5 Tipps!

Flächenbrand in Stutensee-Friedrichstal: 27 Menschen evakuiert

Bei einem Flächenbrand am Samstag, 11. Juli 2026, gegen 17:00 Uhr, im Stutenseer Stadtteil Friedrichstal mussten 27 Bewohner/-innen aus Gebäuden des Betreuten Wohnens evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte den Großbrand löschen.

Interview

Karlsruher Storchenexperte Fritz Meier über Rettung, Bestände & Unterstützung

Fritz Meier aus Dettheim-Rußheim kümmert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich um Weißstörche in Karlsruhe und der Umgebung. Früher war der Storch nur selten zu sehen - heute haben sich die Bestände, dank des Einsatzes, wie dem von Fritz Meier, erholt.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.