News
Runter vom Gas: Was Autofahrer zur Speedweek im Südwesten wissen müssen

News Runter vom Gas: Was Autofahrer zur Speedweek im Südwesten wissen müssen

Quelle: René Priebe/René Priebe /dpa
dpa

Unfallträchtige Strecken, Schulen, Baustellen – bei der Blitzerwoche wird an vielen Stellen kontrolliert. Bei der Aktion im April wurden in Baden-Württemberg mehr als 58.000 Verstöße festgestellt.

Wer in der kommenden Woche häufig mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders auf sein Tempo achten. Denn die Polizei in Baden-Württemberg kontrolliert mitten in den Sommerferien in der sogenannten Speedweek von Montag bis Sonntag (3.-9. August) verstärkt.

Was ist die Speedweek?

Die Speedweek ist eine vom europäischen Polizeinetzwerk ROADPOL europaweit abgestimmte Aktion. Jedes Jahr im April und im August finden dabei solche Kontrollwochen statt, bei denen die Polizei die Geschwindigkeit auf den Straßen in weiten Teilen Deutschlands strenger überwacht.

Was passiert im Südwesten?

Die Polizei überwacht laut dem Innenministerium landesweit mit mobilen und stationären Kontrollen verstärkt die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit. Die Ergebnisse aus Baden-Württemberg liegen voraussichtlich am 12. August vor, wie eine Sprecherin sagte.

Bei der europaweit abgestimmten Geschwindigkeitskontrollwoche vom 13. bis zum 19. April wurden in Baden-Württemberg demnach 58.347 Verstöße festgestellt. Davon wurde in 9.775 Fällen die Höchstgeschwindigkeit um mehr als 21 Kilometern pro Stunde überschritten.

Wo soll geblitzt werden?

Dazu äußerte sich das Innenministerium nicht. Die regionalen Polizeipräsidien legten die Kontrollorte selbst fest aufgrund von Erfahrungswerten. «Eine landesweite Erhebung der Kontrollörtlichkeiten erfolgt nicht.»

Laut ADAC soll sowohl auf Autobahnen und Bundesstraßen als auch innerorts geblitzt werden. Außerdem könnten Blitzer an unfallträchtigen Streckenabschnitten oder in Gebieten mit besonderer Gefährdungslage – vor Schulen, Altenheimen, an Krankenhäusern oder Baustellen – aufgestellt werden. Da es sich bei der Speedweek um eine europaweite Aktion handle, sollten Autofahrer auch im Ausland sowie in den Nachbarbundesländern verstärkt auf Blitzer achten.

An der Speedweek im August nehmen laut ADAC alle Bundesländer außer Bayern, Sachsen und Saarland teil. «Nur wenige Bundesländer und Kommunen geben kurz vor der Speedweek bekannt, an welchen Orten und zu welcher Zeit verstärkt geblitzt wird. Allerdings sind weitere Überraschungs-Blitzer hier nicht ausgeschlossen», heißt es auf der Homepage des Vereins.

 

Weitere Nachrichten

Halbzeit auf dem Wasen: Großer Andrang, positive Bilanz

Besonders am Tag der Deutschen Einheit zog es zeitweise zu viele Besucher auf das Cannstatter Volksfest - die Polizei sperrt mehrere Zugänge. Was Feiernde in der zweiten Woche erwartet.

Kirschlorbeer-Plage an Waldrändern? Karlsruhe und andere Städte warnen

Giftig, relativ nutzlos für Insekten – und jetzt breitet sich Kirschlorbeer mancherorts auch noch an Waldrändern aus. Illegal abgekippte Gartenabfälle verschärfen das Problem.

Burek statt Brezel? Warum plötzlich überall Balkan-Bäckereien entstehen

Burek und Baklava sind längst nicht mehr nur Spezialitäten für Menschen vom Balkan. In deutschen Städten entstehen immer mehr Balkan-Bäckereien - machen sie dem deutschen Backhandwerk Konkurrenz?

Von der Justiz gepfändet: Wann dieser Luxus-Lamborghini unter den Hammer kommt

Porsche, Rolex, Lamborghini: In Stuttgarter werden Luxus-Autos und Uhren von mutmaßlichen Kriminellen versteigert. Es handelt sich um die bislang größte Justizauktion des Landes.

Hoffen auf den Regen: Was Hitze und Trockenheit für Pilzsammler bedeuten

Für Pilzsammler ist im Herbst eigentlich Hochsaison. Mit Körbchen und Pilzmesser ausgestattet suchen sie Leckerbissen im Wald. Doch wie sehr haben die Pilze unter dem extremen Wetter gelitten?

Brand in Rehaklinik in Dobel: 267 Menschen evakuiert - Patient löscht

Wegen eines Brands in einer Rehaklinik in Dobel (Landkreis Calw) sind 267 Patientinnen und Patienten in Sicherheit gebracht worden. Vier Menschen kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung in Krankenhäuser, wie die Feuerwehr mitteilte.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.