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So sieht die Wetterbilanz für den Juli im Südwesten aus

News So sieht die Wetterbilanz für den Juli im Südwesten aus

Quelle: Felix Kästle/dpa
dpa

Baden-Württemberg erlebte einen der sonnigsten Juli-Monate seit Messbeginn – nur 2006 war es noch wärmer und sonniger. Was die Auswertung des Deutschen Wetterdienstes außerdem zeigt.

Fast so sonnig und warm wie vor 20 Jahren: Der Juli hat in diesem Jahr in Baden-Württemberg seinem Ruf als Sommermonat laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) alle Ehre gemacht. Nur einmal zuvor – im Jahr 2006 – sei es seit Beginn der Messungen sonniger und wärmer gewesen.

 

Extrem trocken und außergewöhnlich sonnig

Nach vorläufigen DWD-Zahlen kamen in diesem Monat in Baden-Württemberg rund 327 Sonnenstunden zusammen – und damit fast 100 Stunden mehr als im vieljährigen Mittel der Referenzperiode von 1961 bis 1990 (229 Stunden). Mit 21,4 Grad sei es zudem außergewöhnlich warm (17,1 Grad) gewesen.

Thema Trockenheit: Mit rund 34 Litern Niederschlag pro Quadratmeter sei es ungewöhnlich trocken gewesen, erklärten die Fachleute (Vergleichswert: 91 Liter/Quadratmeter). Vor allem im Bereich der Hohenloher Ebene seien teilweise weniger als 10 Liter auf den Quadratmeter gefallen, heißt es in einer Mittelung.

Aber auch das andere Extrem spielte sich im Südwesten ab: Bei einem unwetterartigen Gewitter sei am 15. Juli an einer Messstation in Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) mit 81 Litern je Quadratmeter die deutschlandweit höchste Niederschlagssumme an einem Tag gefallen.

 

Wärmebelastung hält sich in Grenzen

Deutschlandweit beobachtete der DWD bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer ein deutlich ausgeprägtes Südwest-Nordost-Gefälle. Der Temperaturunterschied etwa sei mit drei bis vier Grad sehr ausgeprägt gewesen. Weil es sich nachts aber oft auf unter 20 Grad abkühlte, sei die Wärmebelastung im Südwesten über weite Strecken gedämpft worden.

 

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