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Tor und offene Pläne: Schleuseners Abschiedstournee beim KSC

News Tor und offene Pläne: Schleuseners Abschiedstournee beim KSC

Quelle: Uli Deck/dpa

Fabian Schleusener verlässt den KSC – aber wohin? Was der Routinier über seine Zukunft verrät und warum seine Tochter beim Abschied besonders profitiert.

Mit rosafarbenen Bändchen am Arm war Fabian Schleusener vom Karlsruher SC als einziger Torschütze seiner Mannschaft der gefragteste Mann des Spiels. Erst vor wenigen Tagen hatte er erklärt, den Club zu verlassen. Nun erhielt der Stürmer von den KSC-Fans modische Accessoires und beantwortete alle Fragen der Reporter geduldig. Über die Präsente dürfte sich Schleuseners Tochter Bella aber mehr freuen als der Papa, dessen Stimmung nach dem 1:3 gegen Hannover 96 ohnehin etwas gedämpft war. «Sie bekommt mehr Abschiedsgeschenke als ich», sagte er. Neidisch sei er nicht.

Es war Schleuseners erster Auftritt im Wildparkstadion nach der Bekanntgabe seines Weggangs. Sein zehntes Saisontor, mit dem er die Hannoveraner Führung zunächst egalisiert hatte (44.), machte den Nachmittag für ihn dennoch nicht rund. Der Treffer sei «vielleicht noch mal ein bisschen emotionaler» gewesen, gab Schleusener aber zu.

 

Gutes Heimspiel – trotz Niederlage

Die Gegentore in der Schlussphase ärgerten den Routinier jedoch gewaltig. «Ich hatte das Gefühl, dass wir ein wirklich gutes Heimspiel gemacht haben. Es ist bitter. Man schämt sich fast, bei einem 1:3 von einem guten Heimspiel zu sprechen», sagte der 34-Jährige und versuchte, den Blick direkt wieder nach vorn zu richten.

Einerseits wolle er sich in den letzten Spielen so präsentieren, wie ihn die Fans in den vergangenen sechs Jahren kennengelernt hätten. Andererseits sei noch unklar, wie es ab Sommer weitergehe, meinte Schleusener. «Ich freue mich auf das, was kommt. Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht. Das ist auch mal ein aufregendes Gefühl.»

 

Nur eine mögliche Station wird ausgeschlossen

Klar ist nur: Aufhören ist keine Option. «Ich bin topfit, torgefährlich und habe wahrscheinlich eine meiner besten Zweitligasaisons gespielt», sagte Schleusener.

Ein Wechsel ins Ausland schließt er nicht kategorisch aus, von einem Abenteuer nimmt er dennoch Abstand. Denn ein Wiedersehen mit Marco Thiede, der unter der Woche zu Besuch im Wildpark war und in der zweiten Liga Griechenlands seine Karriere ausklingen lässt, plant Schleusener nicht. «Es ist spannend, was da für Ideen aufkommen. Ich werde mich mit meinem Berater zusammensetzen. Ich bin mir sicher, dass der eine oder andere Sportdirektor Ideen hat», so Schleusener.

 

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