Nachrichten VAR? KSC-Trainer hätte „kein Problem, wenn es keinen gäbe“
KSC-Trainer Maximilian Senft ist ein Freund der Emotionen – und daher nicht unbedingt einer des Video-Referees. Vor dem Darmstadt-Spiel äußert er sich zur Technologie im Fußball-Stadion.
Trainer Maximilian Senft vom Karlsruher SC könnte auf den Video-Beweis im Profifußball auch verzichten. «Das Fußballstadion ist ein Stück weit eine der letzten Bastionen der absoluten Menschlichkeit, wo Technologie noch keine große Rolle spielt. Ich glaube, wir würden insgesamt als Gesellschaft gut daran tun, uns solche Bastionen zu erhalten», sagte der Coach vor dem Zweitliga-Spiel gegen Darmstadt 98 am Sonntag (13.30 Uhr/Sky). «Dementsprechend hätte ich kein Problem, wenn es gar keinen VAR gäbe.»
Er spreche sich nicht klar gegen den Video-Referee aus, erklärte Senft. «Es gibt aus meiner Sicht Für und Wider.» Es gehe aber schon um die Frage: «Was wollen wir im Fußball? Wollen wir alles extrem reglementiert, standardisiert, technologisiert haben? Oder wollen wir uns die Emotionen und die Menschlichkeit beibehalten?» Er sei da «eher auf dem zweiten Standpunkt».
Der VAR sorgt seit Jahren immer wieder für Diskussionen. Auch die Karlsruher haderten nach ihrer 0:2-Niederlage beim FC St. Pauli am vergangenen Wochenende mit Entscheidungen der Unparteiischen. Die Badener sind seit fünf Zweitliga-Partien sieglos und gegen Darmstadt demnach nun gefordert.
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