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War es ein Gasunglück? Brandexperte prüft Hauseinsturz in Stutensee

Nachrichten War es ein Gasunglück? Brandexperte prüft Hauseinsturz in Stutensee

Quelle: René Priebe/dpa
dpa

Warum gab es eine Explosion vor dem Hauseinsturz in Stutensee? Ein Experte sucht in den Trümmern des Gebäudes nach Antworten.

Einen Tag nach der Explosion und Zerstörung eines Hauses in Stutensee (Landkreis Karlsruhe) suchen die Ermittler nach Gründen für das Unglück. Dabei war ein Mensch gestorben. «Die Ermittlungen in der Sache dauern nach wie vor an», sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.

Tod nach dramatischer Rettung

Der 73-jährige Bewohner lag im Bett, als die Decke am frühen Montagmorgen über ihm einstürzte. Rettungskräften gelang es nach sechs Stunden, den Mann aus dem fast völlig zerstörten Gebäude herauszuholen. Der Mann, der die ganze Zeit über ansprechbar gewesen war, starb kurz nach der geglückten Rettung noch vor Ort im Krankenwagen.

«Der 73-Jährige ist letztlich aufgrund seiner schweren Verletzungen infolge der Explosion und dem anschließenden Einsturz des Hauses verstorben», sagte ein Polizeisprecher.

Brandexperte untersucht Unglücksort

Die Ursache des Einsturzes blieb zunächst unklar. Am Dienstag sollte ein Brandsachverständiger des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg in den Trümmern des Hauses nach Antworten suchen.

War es ein Gasunglück?

Der Bewohner war von der Explosion vermutlich im Schlaf überrascht worden. «Möglicherweise hängt es mit Gas zusammen», so ein Polizeisprecher nach dem Unglück. Das etwa 100 Jahre alte Haus habe eine Gasheizung gehabt.

Große Explosionswucht

Die Feuerwehr sprach von einer starken Zerstörungskraft. Das Gebäude war wie ein Kartenhaus zusammengebrochen. Um den Bewohner zu bergen und um Spuren zur Unglücksursache zu sichten, waren umfangreiche Sicherungsarbeiten nötig.

Auch umliegende Häuser wurden beschädigt und ein Auto total zerstört. Verletzt wurde von den Nachbarn aber niemand.

 

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