Nachrichten
Warnstreiks bei Bussen und Bahnen am Mittwoch im Südwesten

Nachrichten Warnstreiks bei Bussen und Bahnen am Mittwoch im Südwesten

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa
dpa

Bus- und Bahnfahrer aufgepasst: Verdi ruft für diesen Mittwoch zu Warnstreiks auf. Wer ist von möglichen Einschränkungen betroffen?

Wer an diesem Mittwoch mit dem Bus oder der Bahn fahren will, muss sich in Teilen Baden-Württembergs auf Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks im regionalen Nahverkehr bei der SWEG (Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH) und der AVG (Albtal-Verkehrs-Gesellschaft) aufgerufen.

Betroffen seien Strecken im Rhein-Neckar-Gebiet, in Karlsruhe, Südbaden, Fils-Neckar-Alb, Ulm-Oberschwaben und Heilbronn-Neckar-Franken, teilte die Gewerkschaft mit. Verdi rechnet vor allem bei der SWEG mit erheblichen Ausfällen im Fahrbetrieb.

Es sei in weiten Teilen des Verkehrsgebiets der SWEG mit Fahrtausfällen im Bus- und Bahnverkehr zu rechnen, teilte das Unternehmen mit. Auch der Schulbusverkehr werde voraussichtlich ausfallen. Die SWEG werde alles unternehmen, um die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Betroffene Fahrgäste sollten aber auf andere Verkehrsunternehmen und Verkehrsmittel ausweichen oder ihren Fahrtwunsch verschieben.

Die AVG, die unter anderem zum großen Teil die S-Bahnen im Raum Karlsruhe betreibt, teilte mit, dass es auf deren Linien zu einzelnen Fahrtausfällen kommen könne. Bei früheren Warnstreiks in diesem Tarifkonflikt habe es keine größeren Beeinträchtigungen gegeben.

Verdi: «Völlig unzureichend»

In der Tarifrunde zum Eisenbahntarifvertrag werden die Löhne und Gehälter für rund 5.500 Beschäftigte in sechs Bundesländern verhandelt. Die Gewerkschaft fordert ab Oktober dieses Jahres 350 Euro mehr Geld pro Monat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie einen Inflationsausgleich in Höhe von 1.300 Euro. Der Arbeitgeberverband hatte nach der ersten Verhandlungsrunde eine Lohnerhöhung von 3 Prozent ab April 2025 angeboten und einen Inflationsausgleich von 600 Euro – aus Sicht von Verdi «völlig unzureichend». Die Verhandlungen werden in der zweiten Runde am 11. November fortgesetzt.

 

Weitere Nachrichten

Cold Case: 41 Jahre ungelöst - 70-Jähriger wegen Mordes nun vor Gericht

1985 wird die nackte Leiche einer Frau gefunden. Jetzt muss ein 70-Jähriger wegen Mordes vor Gericht. Was er zu den Vorwürfen sagt.

Wurde er angefahren? Identifikation von totem Wolf am Schluchsee abgeschlossen

Nach dem Fund eines verletzten Wolfsrüden am Schluchsee steht fest: Es handelt sich um das dort ansässige Tier. Was mit ihm passiert ist - und was das für die Wolfspopulation im Südwesten bedeutet.

Meilenstein für Energiewende: Stadtwerke Karlsruhe nehmen Großbatteriespeicher in Betrieb

Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH hat einen neuen Großbatteriespeicher auf dem Gelände des unternehmenseigenen Heizkraftwerk West in Betrieb genommen. Mit der Anlage erweitert das Unternehmen seine Energieinfrastruktur um einen wichtigen Baustein für die Energiewende vor Ort.

Pilotprojekt: Fast tausend Übergriffe – Bahn setzt auf Bodycams mit Ton

Beschimpft, bespuckt, geschlagen: Beschäftigte im Zug erleben immer wieder Übergriffe. Können Tonaufzeichnungen helfen, Konflikte zu entschärfen und Straftaten besser aufzuklären?

"House of Yang": Neue Mystery-Serie spielt im Schwarzwald

Zeitsprünge, Geheimnisse und starke Frauen: wie das Trauma einer Familie Generationen verbindet - und warum man in diesem Haus im Schwarzwald besser keine Türen schließt.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.