News
Wetterumschwung: 30-Grad-Marke erstmals in diesem Jahr geknackt

News Wetterumschwung: 30-Grad-Marke erstmals in diesem Jahr geknackt

Quelle: Thomas Warnack/dpa
dpa

Erstmals in diesem Jahr ist die 30-Grad-Marke geknackt worden. Hochsommer im Mai? Nur kurz, denn auch die ersten schweren Gewitter sind durchgezogen. Nun kommt deutschlandweit der Wetterumschwung.

Erstmals in diesem Jahr sind die Temperaturen in Deutschland über die 30-Grad-Marke geklettert: In der Nähe von Heidelberg wurden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an der Messstation Waghäusel-Kirrlach am frühen Abend 30,4 Grad Celsius gemessen.

Auch in Ohlsbach im Ortenaukreis in Baden-Württemberg kletterten die Werte auf 30,1 Grad Celsius. «Das waren heute die beiden Stationen mit Werten über 30 Grad», sagte DWD-Meteorologe Josef Kantuzer. Die Werte seien jedoch vorläufig und könnten eventuell noch korrigiert werden.

Bundesweit kommt nun aber der Wetterumschwung: Die laue Sommerluft wurde im Norden bereits am Nachmittag von Gewittern und einem Temperatursturz abgelöst. Am Samstag setzt sich der Wetterwechsel dann auch in Richtung Süddeutschland fort, hieß es vom DWD.

«Vor allem im südlichen Niedersachsen gab es heute schon Gewitter und schwere Sturmböen, aber für den Rest des Tages ist nun nichts mehr zu erwarten», sagte der Meteorologe. Die Gewitterzellen hätten sich abgeschwächt. Am Samstag werde es auch in der Mitte Deutschland Regen geben, von Sonntag an werde es dann bundesweit wieder kühler werden.

 

Und was bringt das Wochenende?

In der Nacht zum Sonntag verlagert sich die Gewitterzone langsam südwärts, dabei nimmt die Unwettergefahr deutlich ab. Der Sonntag wird dann ziemlich unbeständig mit schauerartigen und teils gewittrigen Regenfällen.

 

Nachts Pflanzen schützen

Auch die Nächte werden wieder frischer. Meist sinken die Temperaturen in den einstelligen Bereich. «Bei längerem Aufklaren kann die Temperatur auch nahe null Grad absinken, und es muss gebietsweise mit Frost in Bodennähe gerechnet werden. Empfindliche Pflanzen sollten daher geschützt werden.»

 

Weitere Nachrichten

Nach zweiter Verhandlungsrunde: Warnstreiks in Metall- und Elektroindustrie rücken näher

In der zweiten Verhandlungsrunde legt die Arbeitgeberseite ein Angebot vor. Doch dieses weisen die Arbeitnehmer als unzureichend zurück. Damit dürfte es bald Warnstreiks in Baden-Württemberg geben.

Gruselhaus: Für diese Familie ist Halloween wichtiger als Weihnachten

Für viele gehört Weihnachten zum Höhepunkt des Jahres - für Kim und Wolfram König ist es Halloween. Monate investieren sie in ihr Gruselhaus. Dieses Jahr entführen sie Besucher nach Mexiko.

Krankheit Alzheimer wurde vor 120 Jahren entdeckt: Zahl der Betroffenen steigt

Die Zahl von Menschen mit Demenz nimmt zu - die meisten davon haben Alzheimer. Angehörige von Betroffenen übernehmen den größten Teil ihrer Pflege - und bräuchten selbst mehr Hilfen.

Atommüll-Endlager: Zwei Südwest-Gebiete nicht mehr im Rennen

Die Suche nach einem Atommüll-Endlager geht in die nächste Runde: Die Auswahl der als geeignet bewerteten Gebiete wurde weiter eingegrenzt. Wo liegen die Schwerpunkte in Baden-Württemberg?

Geld Münzen

336 Millionen Euro mehr Steuern - aber trotzdem Lücke im Landeshaushalt

336 Millionen Euro mehr Steuern als erwartet – und trotzdem fehlt Baden-Württemberg Geld im Haushalt 2027. Warum der erwartete Aufschwung den Spielraum der Landesregierung zugleich schrumpfen lässt.

Cyberangriff auf Hochschulen im Land: Das weiß man zum Datenabfluss

Notensysteme und Stundenpläne waren nach dem Angriff offline, Lehrkräfte konnten zunächst nicht bezahlt werden. Die Ermittlungen sind nun vorangekommen und es gibt neue Infos zu der Attacke.

Karlsruher Psychologin: Männer suchen spät Hilfe - "Ist das schlimm genug?"

Schnurrbart als Symbol: Aus Moustache und November wird «Movember». In diesem Monat sollen Männergesundheit und mögliche Tabuthemen in den Fokus rücken. Ein Aspekt dabei: die psychische Verfassung.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.