News
100. Pflichtspiel für Marcel Franke: Traum vom Bundesliga-Aufstieg mit dem KSC

News 100. Pflichtspiel für Marcel Franke: Traum vom Bundesliga-Aufstieg mit dem KSC

Quelle: Uli Deck/dpa

Marcel Franke bestreitet am Sonntag sein 100. Pflichtspiel für den KSC – und denkt schon weiter. Die Bundesliga ist für den Abwehrchef ein Traum. Ein Karriereende in Karlsruhe durchaus eine Option.

Abwehrchef Marcel Franke kann sich gut vorstellen, seine Fußballkarriere einmal beim Karlsruher SC zu beenden. «Ich habe noch zwei Jahre Vertrag und bin dann 34», sagte der Verteidiger der Deutschen Presse-Agentur vor der Erstrundenpartie im DFB-Pokal beim thüringischen Regionalligisten ZFC Meuselwitz.

Dort bestreitet der Innenverteidiger aus Sachsen am Sonntag (15.30 Uhr) sein 100. Pflichtspiel für die Badener. Danach noch ein weiteres Jahr beim KSC dranzuhängen, wäre aus Frankes Sicht eine Option. «Mal sehen, wie es meinem Körper dann geht und ob ich noch zweite Liga spielen kann.»

Fußballspielen will der Musterprofi Franke jedenfalls noch «so lange wie möglich». Am größten sei der Traum, doch noch die späte Bundesliga-Premiere feiern zu können.

«Wenn das nicht klappt, will ich mindestens die 300 Zweitligaspiele vollmachen», erklärte Franke, der mehr als 260 Partien im Fußball-Unterhaus bestritten hat und dieses Ziel in seiner Vertragslaufzeit überbieten könnte.

«Das Ausland ist dagegen in meinem Alter wohl eher kein Thema mehr», meinte der 32-Jährige, der seit 2022 beim KSC unter Vertrag ist. Vielleicht ziehe es ihn aber auch irgendwann zurück in die Heimat nach Dresden.

 

Eichner: «Kann mir auf seiner Position nichts Besseres vorstellen»

Trainer Christian Eichner nennt Franke «einen, den man sich unter einem absoluten Vollprofi vorstellen darf». Er sei jeden Tag engagiert. «Dass er sich den Bundesliga-Aufstieg mit dem KSC vorstellen kann, freut mich», sagte der Coach.

Franke stehe wie Marvin Wanitzek oder Sebastian Jung für eine Gruppe erfahrener Spieler, die gemeinsam diesen Traum hätten. «Dafür tut er alles. Ich glaube, er fühlt sich hier unfassbar wohl, hat einen hohen Stellenwert. Er wird wertgeschätzt und ist so, wie er ist, für uns als Verein und für die Fans zu 100 Prozent identifizierbar», erklärte der frühere Bundesligaprofi.

Geht es nach Eichner, bleibt Franke noch lange im Wildpark. «Von seiner Art und vom Gesamtpaket kann ich mir auf seiner Position nichts Besseres vorstellen».

 

Mehr zum KSC

Karlsruher SC leiht Deniz Ofli vom FC Bayern aus

Der Karlsruher SC sichert sich die Dienste des Abwehr-Talents Deniz Ofli. Der Linksverteidiger kommt per Leihe vom FC Bayern München - mit Kaufoption.

Blick in die Zweite Liga: Heimspiele für Heidenheim und KSC zum Auftakt

Heidenheim trifft nach dem Bundesliga-Abstieg zum Saisonstart zu Hause auf Osnabrück. Wie sieht das Auftaktprogramm für den KSC aus?

Zurück in Deutschland: Stürmer Broschinski wechselt zum KSC

Der KSC holt Moritz Broschinski zurück in die 2. Bundesliga. Warum der Verein auf seine Erfahrung und Vielseitigkeit setzt, erklärt Geschäftsführer Eggimann.

KSC-Trainingsauftakt mit Louey Ben Farhat - bleibt das Offensivtalent?

Beim Karlsruher SC beginnt unter Maximilian Senft die Neuordnung. Über dem Trainingsauftakt steht vor allem die Frage, wie es mit Offensivtalent Louey Ben Farhat weitergeht.

Trainingsauftakt beim KSC: Wir sprachen mit Trainer Senft und Neuzugang Civeja

Der Karlsruher SC hat am Sonntag, 28. Juni 2026, das Training aufgenommen: 800 Fan waren im BBBank Wildpark und sahen die erste Trainingseinheit zur Saisonvorbereitung 26/27. Wir haben mit Trainer Maximilian Senft und Neuzugang Tim Civeja gesprochen.

Neuer KSC-Trainer Senft: Mit Fußballromantik ans Werk

Nach mehr als sechs Jahren mit Christian Eichner auf der Trainerbank ist jetzt der Neue beim KSC da: Maximilian Senft bringt viel Euphorie mit.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.