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Für 24 Millionen Euro: Neues KI-Rechenzentrum am KIT geplant

News Für 24 Millionen Euro: Neues KI-Rechenzentrum am KIT geplant

Quelle: Andreas Drollinger

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) baut ein neues Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz (KI) und wissenschaftliches Rechnen. Der Bund und das Land Baden-Württemberg fördern das Vorhaben mit 24 Millionen Euro, heißt es in einer Pressemeldung.

Neues Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz

Das neue Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz (KI) und wissenschaftliches Rechnen soll Forschenden, Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen in ganz Baden-Württemberg eine noch leistungsfähigere digitale Infrastruktur bieten und so die digitale Souveränität des Landes stärken.

Die Anlage soll zunächst eine elektrische Leistung von rund zwei Megawatt haben. Diese Rechenleistung ermögliche es, mehrere große wissenschaftliche Simulationen und KI-Anwendungen parallel zu betreiben. Dank modularer Bauweise und eines Stromanschlusses von bis zu zehn Megawatt könne die Rechenkapazität bei steigendem Bedarf erweitert werden.

 

Rechenzentrum entsteht auf dem Campus Nord

Das Rechenzentrum entsteht in unmittelbarer Nähe zum Blockheizkraftwerk auf dem Campus Nord des KIT.

Durch Nutzung der Abwärme soll ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden: Die bei den Rechnern entstehende Wärme soll über Wärmepumpen in das Wärmenetz des Campus eingespeist werden. Auf diese Weise könne das Rechenzentrum künftig einen großen Teil des Wärmebedarfs der Gebäude dort decken und den Einsatz fossiler Energieträger reduzieren.

 

Bauarbeiten sollen schnellstmöglich beginnen

Die Bauarbeiten sollen schnellstmöglich beginnen und spätestens Ende 2029 abgeschlossen sein, geht aus der KIT-Pressemeldung hervor.

Das Vorhaben mit geschätzten Gesamtkosten von 24 Millionen Euro für den Bau ist Teil der Schnellbauinitiative des Bundes, mit der wichtige Infrastrukturprojekte für Wissenschaft, Digitalisierung und Innovation deutlich schneller als bisher umgesetzt werden sollen, wird erklärt.

 

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