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Agrarministerium unterstützt Tierhalter bei Futtermangel

News Agrarministerium unterstützt Tierhalter bei Futtermangel

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
dpa

Das Agrarministerium greift Tierhaltern finanziell unter die Arme, wenn Trockenheit die Futterversorgung bedroht. Dafür stehen Millionen zur Verfügung.

Das baden-württembergische Agrarministerium will Landwirte finanziell unterstützen, wenn sie wegen der Trockenheit Futter für ihre Tiere zukaufen müssen. Es stehen bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung, wie Agrarministerin Marion Gentges (CDU) in Stuttgart mitteilte. «Im ganzen Land sind Wiesen und Weiden ausgetrocknet und auf den Grünlandflächen wächst kaum noch etwas nach. Silomais ist zum Teil großflächig vertrocknet oder gänzlich ausgefallen.» Die Hilfen seien als finanzieller Teilausgleich von Schäden gedacht, die unmittelbar infolge der Hitze und Trockenheit an Futterflächen für Rinder, Schafe und Ziegen verursacht wurden.

Gentges sagte weiter, viele Tierhalter seien dazu gezwungen, unabhängig, ob konventionell oder ökologisch wirtschaftend, ihre Reserven bereits jetzt an ihre Tiere zu verfüttern. «Sofern ergiebiger Regen ausbleibt und in den verbleibenden Vegetationsmonaten nichts nachwächst, stehen wir folglich erst am Anfang einer großen Herausforderung.» Man unternehme daher alles Denkbare und Machbare, um die Lage zu entschärfen und die Tierhalter im Land in der schwierigen Zeit zu unterstützen.

Wegen der wochenlangen Hitze und Trockenheit sind die Futterbestände in manchen Betrieben sogar so stark eingebrochen, dass Landwirte erste Tiere notgedrungen zum Schlachthof bringen müssen. «In mehreren Regionen werden Tiere aufgrund der angespannten Futtersituation frühzeitig zur Schlachtung gegeben», sagte kürzlich Dominik Modrzejewski vom baden-württembergischen Landesbauernverband. In Schwäbisch Hall und Umgebung gibt es laut Verband bereits Wartelisten bei Schlachthöfen.

 

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