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Alle Informationen im Überblick: Party-Marathon auf dem „Southside“

News Alle Informationen im Überblick: Party-Marathon auf dem „Southside“

Quelle: Christoph Schmidt/dpa

Ob Gummistiefel oder Gaffa-Tape – wer gut packt, feiert besser: Was beim «Southside» wichtig wird und was auf keinen Fall ins Gepäck gehört.

Rund 65.000 Menschen werden beim «Southside»-Festival ab dem 20. Juni in Neuhausen ob Eck (Landkreis Tuttlingen) erwartet. Für das Partywochenende stehen Green Day, Apache 207 und Zartmann bereit. Das Rockmusik-Event gehört zu den größten deutschen Open-Air-Festivals. Was man zum Start wissen muss.

 

Was kosten die Tickets?

Das Festival war nicht gleich ausverkauft. Einen Tagespass (ohne Camping) gab es kurz vor dem Start für 129 Euro. Ein reguläres Festivalticket kostet dieses Jahr rund 289 Euro – darin enthalten der Zugang zu allen Bühnen, der Zeltplatz und die Festivalstimmung.

Wer mehr Ruhe und Ordnung beim Campen möchte, kann den Festivalpass «Grüner Wohnen» wählen: Hier gilt Rücksichtnahme als oberste Campingregel. Zusätzlich kommen noch 15 Euro Parkgebühr für Autos hinzu. Für Wohnmobile, Vans oder Busse gibt es gesonderte Stellplätze mit eigenen Gebühren.

 

Wie komme ich hin?

Wer nicht mit dem Auto anreisen will, kann den Zug nehmen. Der hält in Tuttlingen, Shuttlebusse fahren laut Festival-Angaben etwa alle 15 Minuten auf das Gelände. Samt Gepäck kann man sich auch aus Stuttgart, Ulm, Augsburg, München, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen direkt nach Neuhausen ob Eck fahren lassen. Dafür gibt es einen extra Busservice, den man online buchen kann.

Wer mit dem Auto kommt, gibt im Navi am besten «take-off GewerbePark, 78579 Neuhausen ob Eck» ein und folgt den offiziellen Beschilderungen. Wichtig: Mehr Zeit einplanen – vor allem an An- und Abreisetagen staut es sich gerne auf den Straßen.

 

Was muss ich dabeihaben?

Packen fürs Festival ist fast eine Wissenschaft für sich – hier eine kleine Checkliste für das Überlebenspaket: Auf keinen Fall vergessen sollte man das Ticket, einen gültigen Ausweis und etwas Bargeld, falls Kartenzahlung mal nicht funktioniert.

Wetterfeste Kleidung – von Gummistiefeln über Regencape bis zur Sonnenbrille – gehört genauso ins Gepäck wie ein gutes Zelt, Schlafsack und Isomatte. Eine Powerbank für das Handy ist Gold wert, ebenso wie Sonnencreme, eine Trinkflasche, Hygieneartikel und Ohrstöpsel – schließlich kann es nachts laut werden.

Wer clever ist, bringt außerdem Gaffa-Tape, Kabelbinder und ein kleines Vorhängeschloss mit – für kleinere Reparaturen oder zum Sichern von Zelten und Taschen. Ein Abschleppseil fürs Auto schadet nicht, vor allem bei Matsch.

 

Was darf nicht mit auf das Gelände?

Wie bei jedem Großevent gibt es auch beim «Southside» klare Regeln, was auf das Festivalgelände darf – und was nicht. Wer sich unsicher ist, sollte sich vorher auf der Website des Festivals über die komplette Liste informieren.

Glasbehälter etwa sind komplett verboten, ebenso wie Taschen größer als DIN A4. Sperrige Möbel wie Sofas und große Tische müssen in den heimischen Wohnzimmern bleiben. Auch Haustiere und Drohnen sind strikt verboten.

 

Was ist neu in diesem Jahr?

In diesem Jahr führen die Veranstalter ein sogenanntes Cashless Payment System ein, heißt: Man kann auf dem Festivalgelände nicht mehr mit Bargeld bezahlen. Alle Festivalbänder werden dafür mit einem Chip ausgestattet.

Die Besucher sollen die Chips vorab über das Eventportal mit aufladen. Gegenüber vom Riesenrad soll es eine Notfall-Ladestation geben. Sollte etwas vom Guthaben übrig bleiben, soll es nach dem Festival zurückgebucht werden.

Wegen der neuen Cannabisregelung darf seit letztem Jahr Gras mitgebracht werden: Der Konsum ist unter Auflagen erlaubt, aber nicht in der Nähe von Minderjährigen.

 

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdienste sind laut Festival-Angaben rund um die Uhr präsent. «Es ist ein sehr friedliches und freundliches Festival – wir hoffen, dass es dieses Jahr genau so laufen wird», sagte ein Polizeisprecher in Konstanz. Die Polizei sei mit «angepasst starken» Kräften vor Ort. Größere Verkehrskontrollen soll es wie in den Vorjahren nicht geben.

 

Wer hilft im Notfall?

Ordner sollen rund um die Uhr unterwegs und ansprechbar sein. Bei medizinischen Notfällen ist der Sanitätsdienst mit mehreren Hundert Helfern und mobilen Stationen vor Ort. Sollte das Wetter umschlagen, informieren etwa Lautsprecherdurchsagen über Sicherheitsmaßnahmen.

Generell gilt: Bei Sturm das Zelt verlassen und Schutz im Auto suchen, denn dort ist man besser geschützt.

Für alles andere: Mit dem Codewort «Panama» macht man laut Festival-Angaben bei der Crew erkennbar, dass man diskret aus einer schwierigen Situation geholt und unterstützt werden will.

 

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