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Bau einer Gas- & Dampfturbinenanlage: EnBW begrüßt Beschluss des Karlsruher Gemeinderats

Nachrichten Bau einer Gas- & Dampfturbinenanlage: EnBW begrüßt Beschluss des Karlsruher Gemeinderats

Quelle: Daniel Maier-Gerber

Am Standort des Rheinhafen-Dampfkraftwerks Karlsruhe (RDK) möchte die EnBW künftig eine hochflexible wasserstofffähige Gas- und Dampfturbinenanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung bauen und damit das bisherige Steinkohle-Kraftwerk (RDK 8) ersetzen.

Bau einer Gas- & Dampfturbinenanlage

Der Karlsruher Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 29. April 2025, einen Grundsatzbeschluss zur Unterstützung des Vorhabens der EnBW (RDK 9) gefasst.

„Gerade im Südwesten Deutschlands benötigen wir dringend rund 6,5 Gigawatt zusätzliche regelbare Stromerzeugungsanlagen, um die Erneuerbaren Energien zu unterstützen und den Kohleausstieg vollständig zu schaffen. Wir freuen uns, dass der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe die EnBW durch ihren Grundsatzbeschluss bei diesem Ausbau unterstützen möchte“, erklärt Michael Class, Leiter Erzeugung Portfolioentwicklung bei der EnBW.

 

Politische Rahmenbedingungen wichtig

Die Realisierung des Projekts hänge laut Pressemeldung wesentlich von den künftigen politischen Rahmenbedingungen für regelbare Kraftwerksleistung ab: „Von vergleichbaren Kraftwerken wissen wir, dass diese sich rein über ihren Betrieb am Markt nicht wirtschaftlich rechnen“ so Class.

Daher brauche es, laut EnBW-Angaben, schnell entsprechende Vorlagen durch die neue Regierungskoalition. Das Projekt müsse sich dann gegen andere bundesweit geplante Projekte in einem wettbewerblichen Ausschreibungsverfahren durchsetzen.

Mit Blick auf den Wettbewerb könne die EnBW zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keine genauen Details zur Auslegung des Kraftwerks nennen, derzeit plane man rund 850 Megawatt (MW) elektrischer Nennleistung und 220 Megawatt (MW) Fernwärmeleistung. Auch mit der Stadt Karlsruhe sei ein intensiver Austausch vorgesehen.

 

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