News aus Baden-Württemberg
Bitterer Schulbeginn wegen starken Personalmangels

News aus Baden-Württemberg Bitterer Schulbeginn wegen starken Personalmangels

Quelle: Sebastian Gollnow
dpa

Die angekündigten 500 zusätzlichen Lehrerstellen für die Schulen reichen nach Ansicht des Philologenverbands bei weitem nicht aus, um angesichts des starken Personalmangels den Bedarf zu decken.

«Allein für die Beschulung der 18.000 bis 30.000 ukrainischen Kinder und Jugendlichen sind 1200 bis 2000 zusätzliche Stellen nötig», sagte der Vorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg, Ralf Scholl, am Donnerstag in Stuttgart.

Die Spitzen der Koalition hatten sich zu Wochenbeginn auf die Schaffung von insgesamt knapp 1700 neuen Stellen im Haushalt 2023/2024 verständigt. Für den Bereich Bildung soll es 700 neue Stellen geben, darunter 500 für neue Lehrkräfte.

Die Lehrerversorgung habe sich in allen Schularten im Vergleich zum vergangenen Schuljahr noch einmal massiv verschlechtert, kritisierte Scholl zudem und zeichnete ein düsteres Bild zum Schulbeginn am kommenden Montag: «Sämtliche Reserven sind bereits zum Schuljahresbeginn aktiviert.

Die Lücken konnten nicht alle geschlossen werden, die Vertretungslisten sind weitgehend leer.» Angesichts der absehbaren Corona-Infektionen sei mit sehr hohen Krankenständen zu rechnen. «Da es keine Vertretungskräfte gibt, wird dies zu massiven Unterrichtsausfällen führen», warnte Scholl.

 

Weitere Nachrichten

Krisendestillation: Zu wenig Konsum - Wird Württemberger Wein zu Putzmittel?

Die Menschen trinken immer weniger Wein. Was passiert mit den vielen Flaschen, die übrig bleiben? Die EU hat nun den Weg für eine Lösung frei gemacht.

Darum sind Fälschungen bei Fischereischeinen ein Problem

Interessenten zahlen teils Hunderte Euro für einen gefälschten Fischereischein. Was der Betrug für die Natur bedeuten kann - und wie die Behörden diesen Trend stoppen wollen.

Schwarz-rote Reformpläne: So viele Menschen im Land wären vom Minijob-Aus betroffen

Ginge es nach der Rentenkommission, wären Minijobs bald Geschichte. Doch wie viele Menschen im Südwesten wären von solch einem Schritt betroffen? Und wo arbeiten besonders viele Minijobber?

Online 21 Mädchen sexuell missbraucht - Mann verurteilt

Er spielte ihnen vor, er sei Jugendlicher, und brachte sie dazu, ihm pornografische Inhalte von sich selbst zu schicken. Nun muss ein 33-Jähriger für seine Missbrauchstaten hinter Gitter.

Verdächtige fliehen zu Fuß: Maskierte schießen vor Karlsruher Bar mit Schreckschusswaffe

Unbekannte Täter sollen in der Nacht vor einer Bar Schüsse abgegeben haben. Die Polizei findet Patronenhülsen und eine beschädigte Scheibe.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.