News aus Baden-Württemberg
Bundesgartenschau in Mannheim bekommt 8 Millionen teure Seilbahn

News aus Baden-Württemberg Bundesgartenschau in Mannheim bekommt 8 Millionen teure Seilbahn

Quelle: Moja Design
dpa

Sie können über Hindernisse schweben, große Gefälle überwinden und den CO2-Ausstoß senken – Seilbahnen. Sie einzusetzen, wird vielerorts diskutiert. Die Buga 23 in Mannheim geht mit einer Luftseilbahn an den Start.

In einer Seilbahn sollen Tausende Passagiere über die Bundesgartenschau 2023 in Mannheim schweben können – jetzt ist klar, wer die Technik dafür bereitstellt: Unter zwei Anbietern erhielt die österreichische Firma Doppelmayr den Zuschlag, wie die Buga-Gesellschaft mitteilte.

Das Projekt ist auch deshalb schwierig, weil die Seilbahn nach Ende der Gartenschau zurückgebaut und wieder verwertet werden soll. Zunächst soll sie die Besucher vom 14. April bis 8. Oktober 2023 in acht Minuten von einem Ausstellungsgelände zum anderen bringen. 2.800 Menschen pro Stunde können damit in luftiger Höhe vom ehemaligen Militärgelände Spinelli bis zum Luisenpark gondeln.

Die Buga-Veranstalter rechnen mit 2,1 Millionen Besuchen. Derzeit werden die Kosten für die Schau auf 40 Millionen Euro kalkuliert. Mit über 100 Hektar gehört sie zu den bislang größten Ausstellungen von Blumen und Gärten. Sie versteht sich auch als Experimentierfeld in den Bereichen Umwelt, Energie, Klima und Nahrungssicherung.

Doppelmayr, nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Seilbahnbau, wurde 1893 in Wolfurt (Vorarlberg) gegründet, wo die Doppelmayr/Garaventa-Gruppe noch heute ihren Hauptsitz hat. Die Unterlagen für die Baugenehmigung sollen Ende des Jahres eingereicht werden. Herstellung und Bau der etwa acht Millionen Euro teuren Seilbahn sollen 2022 erfolgen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich ein Jahr.

 

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