News
Bundesrat für weniger Spritpreis-Schwankungen

News Bundesrat für weniger Spritpreis-Schwankungen

Quelle: (Symbolbild) Jens Büttner/dpa
dpa

Die Preise für Benzin und Diesel gehen im Tagesverlauf oft häufiger rauf oder runter. Die Länder machen sich für mehr Planbarkeit für Autofahrer stark.

Unübersichtlichen, teils mehrmals am Tag stattfindenden Preisschwankungen an Tankstellen soll nach dem Willen des Bundesrats ein Riegel vorgeschoben werden. Die Länderkammer beschloss in Berlin eine Aufforderung an die Bundesregierung, «geeignete Maßnahmen zu prüfen, um die Kraftstoffpreise für Verbraucherinnen und Verbraucher wieder transparenter zu machen.»

Konkret genannt wird in der von Baden-Württemberg eingebrachten Initiative eine Preisbremse nach Vorbild Österreichs. Im Nachbarland ist es Tankstellen einmal täglich um 12.00 Uhr erlaubt, die Preise zu erhöhen. Preissenkungen dürfen jederzeit vorgenommen werden.

Geprüft werden soll außerdem, ob «zeitliche Mindestabstände» zwischen Erhöhungen oder Senkungen festgelegt werden könnten. «Solche zeitlichen Mindestabstände könnten zum Beispiel drei Stunden betragen», heißt es im Beschluss. Dies würde die Häufigkeit von Preiserhöhungen im Tagesverlauf ebenfalls begrenzen und die Flexibilität der Anbieter bei der Preissetzung weniger stark einschränken.

Der baden-württembergische Verbraucherminister Peter Hauk (CDU) sagte, bis zu 20 Preisänderungen am Tag machten es immer schwieriger, einen günstigen Zeitpunkt zum Tanken zu finden. Ziel sei, zu mehr Verlässlichkeit zu kommen.

 

Weitere Nachrichten

Steuerschätzung: Krise der Kommunen verschärft sich

Es geht um Schulen, um Straßen, öffentliche Angebote - den Kommunen fehlen Gewerbesteuer-Einnahmen in Milliardenhöhe. Der Finanzminister warnt vor wirtschaftlichen Verwerfungen.

Betrunkener fährt gegen Straßenlaterne in Karlsruhe und flüchtet zu Fuß

Mit Alkohol im Blut verliert ein 34-Jähriger die Kontrolle über sein Auto und kracht gegen eine Laterne. Welche Konsequenzen drohen dem Mann?

Immer mehr Deutsche wohnen in der Schweiz

Rund 330.000 Deutsche leben Anfang 2025 in der Schweiz – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Aber auch ein anderes Nachbarland ist im Ranking weit vorn.

Laut Studie: Laien vertrauen KI zu stark, Experten oft zu wenig

Chatbots, die fragen statt zu antworten? Forscher testen neue Methoden, damit KI uns nicht unbemerkt lenkt. Was dahintersteckt und was Mediziner davon haben könnten.

Wein-Nachfrage: Rückgang bei Rotwein - Trend zu Weißwein

Weißweine machen bereits 70 Prozent des deutschen Weinbaus aus. Welche Bedeutung Chinas Weinvorlieben auch für hiesige Winzer haben.

Wetterumschwung im Südwesten - Ab wann der Regen kommt

Auf Sonne folgt Regen. Die flächendeckenden Sonnenstunden in Baden-Württemberg sind angezählt. Bereits ab dem Nachmittag wird der erste Regen erwartet. Wie es in den kommenden Tagen weitergeht.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.