News
Cyberattacke auf „The Länd“-Shop: Kunden sollten Kontobewegungen beobachten

News Cyberattacke auf „The Länd“-Shop: Kunden sollten Kontobewegungen beobachten

Quelle: Uli Deck/dpa
dpa

Die Markenkampagne des Landes wird als Erfolg gepriesen. Unbekannte Hacker haben sich nun Zugang zum «The Länd»-Shop verschafft. Was betroffene Kunden jetzt beachten sollten.

Der Onlineshop der Landesmarke «The Länd» ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Wie das Staatsministerium auf Nachfrage mitteilte, nutzten die Angreifer vom 27. bis 29. Dezember eine bislang unbekannte Sicherheitslücke im Shopsystem aus. Dabei könnten Kundendaten wie Mailadressen abgegriffen worden sein. Zudem sei eine manipulierte Bezahlseite eingerichtet worden, über die versucht worden sei, an Kreditkartendaten zu gelangen.

Nach Bekanntwerden des Vorfalls habe man den Onlineshop offline genommen, Strafanzeige gestellt und die betroffenen Kunden informiert, heißt es aus dem Staatsministerium, das den Shop betreibt und dort Werbeartikel wie Souvenirs, Sticker, Tassen oder Kleidung anbietet. Die Aufklärung des Vorfalls dauere an.

 

Kreditkarten und Kundendaten im Visier der Hacker

Der Angriff richtete sich den Informationen zufolge gezielt auf die Zahlungsabwicklung. Im Shop lässt sich mit Vorkasse (Überweisung) oder Paypal zahlen. Kostenlose Artikel, wie etwa die gelben «Nett hier»-Sticker, können ohne Zahlungsangaben bestellt werden. Die Täter richteten laut Staatsministerium eine gefälschte Bezahlseite ein, um an Kreditkarteninfos zu kommen und Zahlungen auch bei kostenlosen Artikeln einzuziehen.

Nach bisherigem Kenntnisstand haben die Betrüger «Zugriff auf einige Daten aller Kunden des Onlineshops erhalten, insbesondere auf E-Mail-Adressen». Zusätzlich könnten Kreditkartendaten von Kunden abgegriffen worden sein, die zwischen dem 27. bis 29. Dezember die gefälschte Bezahlseite genutzt haben.

 

Kunden sollten Kontobewegungen beobachten

Das Ministerium rät Kundinnen und Kunden des Shops, Konto- und Kreditkartenabrechnungen genau zu prüfen, besonders auf Abbuchungen zugunsten der Monobank. Bei Auffälligkeiten sollten die Karten gesperrt, das eigene Kreditinstitut informiert und Strafanzeige erstattet werden.

 

Weitere Nachrichten

Nach Kollision mit Felsblock: Kulturbahn bei Calw bis 01. Februar gesperrt

Zugreisende müssen auf der Kulturbahn noch den ganzen Monat Einschränkungen einplanen. Nach dem Felssturz muss ein Hang bei Calw gesichert werden.

Kleiner Waffenschein – Schutz oder Risiko für Bürger?

Schreckschuss-, Reizgas- und Signalwaffen boomen: Mehr als 115.000 Menschen besitzen inzwischen einen Kleinen Waffenschein. Die Polizei sieht darin ein Risiko – statt Schutz drohe Eskalation.

Laut Bericht: So viele Straftäter abgeschoben wie nie zuvor

In Baden-Württemberg wurden 2025 mehr als 1.000 Straftäter abgeschoben – laut Justizministerin Gentges so viele wie nie zuvor. Sie verweist auf einen klaren Fokus bei den Maßnahmen.

Pandemie-Hilfsgelder: Wirtschaftsministerin plant Erstattung bereits gezahlter Hilfen

Wer Corona-Hilfen zurückzahlen musste, kann jetzt auf eine Erstattung hoffen. Was das für 62.200 Betriebe und 437 Millionen Euro bedeutet – und warum das Finanzministerium jetzt am Zug ist.

Zeitfresser Stau: Pendler werden immer stärker ausgebremst

Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg: Der Verkehr stockt spürbar, die Reisezeiten steigen. Wer täglich im Auto sitzt, zahlt mit Lebenszeit.

Polarlichter leuchten erneut kurz über Baden-Württemberg

Wieder sind Polarlichter am Himmel über Baden-Württemberg aufgetaucht. Damit ist laut Experten das Spektakel aber vorerst vorbei.
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.