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Landkreis Karlsruhe unterstützt den Erhalt der Klosterruine Frauenalb

News Landkreis Karlsruhe unterstützt den Erhalt der Klosterruine Frauenalb

Quelle: Landkreis Karlsruhe

Die Klosterruine Frauenalb ist in kritischem baulichen Zustand. Der Landkreis Karlsruhe will die dringend notwendigen Maßnahmen durchführen und den dauerhaften Erhalt sichern. Der Kreistag befasste sich am 29. Januar 2026, n einer Sitzung mit dem Thema.

Erhalt der Klosterruine Frauenalb

Wie aus einer Pressemeldung hervorgeht, möchte der Landkreis Karlsruhe dringend notwendigen Maßnahmen durchführen und den dauerhaften Erhalt der Klosterruine Frauenalb sichern. Vorgesehen sei, die Stiftung Frauenalb mit bis zu 150.000 Euro aus dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG) zu unterstützen.

Die Klosterruine sei ein kulturgeschichtlich bedeutendes Denkmal im Albtal: Seit der Gründung der Stiftung Frauenalb im Jahr 1959 engagieren sich die Städte Karlsruhe und Ettlingen, der Landkreis Karlsruhe sowie die Gemeinde Marxzell gemeinsam für den Erhalt der Anlage. In den vergangenen Jahrzehnten wurden bereits rund zwei Millionen Euro in Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen investiert.

Im Rahmen routinemäßiger Kontrollen wurden 2025 erhebliche Auffälligkeiten im Mauerwerk festgestellt sowie sich der Gesamtzustand der Ruine als kritisch darstellt. Zur Wahrung der Verkehrssicherungspflicht wurde das Areal inzwischen vollständig abgesperrt und ein Zutrittsverbot ausgesprochen.

Um eine weitere Verschlechterung des Zustands zu verhindern, sind ab dem Frühjahr 2026 Notsicherungsmaßnahmen vorgesehen. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich nach aktueller Planung auf rund 65.600 Euro. Hinzu kommen Aufwendungen für Gutachten, Absperrungen und weitere Sicherungsarbeiten, sodass die Gesamtkosten bei rund 260.000 Euro liegen.

Ein Teil der Kosten kann durch Fördermittel gedeckt werden. Das Landesamt für Denkmalpflege hat bereits einen Zuschuss in Höhe von rund 22.500 Euro bewilligt. Weitere Förderanträge laufen. Ob und in welcher Höhe zusätzliche Mittel bewilligt werden, sei derzeit offen.

 

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