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Die Sonne scheint in Baden-Württemberg – und birgt Gefahr

Nachrichten Die Sonne scheint in Baden-Württemberg – und birgt Gefahr

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa
dpa

Es wird warm und sonnig im Land. Aber wer angrillen möchte, muss achtgeben – vor allem an Grillstellen im Wald.

Gartenarbeit, Ausflüge und der Kaffee im Freien können geplant werden in Baden-Württemberg: Es wird frühlingshaft. Aber Pollenallergiker müssen sich wappnen – und alle im Wald gut aufpassen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für die kommenden Tage mit einer teils hohen Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg. «Das liegt daran, dass wir kaum Niederschlag haben und gleichzeitig hohe Temperaturen und es sonnig ist», sagte ein Meteorologe.

Laut Vorhersage des Waldbrandgefahrenindex herrscht am Freitag unter anderem in Mannheim, in Öhringen in Hohenlohe, in Rheinstetten (Kreis Karlsruhe), in Schwäbisch Gmünd auf der Ostalb und in Stuttgart Stufe vier von fünf und damit hohe Gefahr.

Immerhin wirke der Gefahr entgegen, dass die Vegetation bereits beginne und sich in den Wäldern nicht mehr nur trockenes Laub, sondern auch schon ein wenig Grün befinde, sagte der Meteorologe. Zwar sei im März zu wenig Niederschlag gefallen, außergewöhnlich seien die hohen Gefahrenwerte aber nicht. Denn auch Wind, relative Feuchte, Temperatur und Strahlung spielen zur Prognose der Waldbrandgefahr eine Rolle. Und frühlingshafte Temperaturen und Sonne gibt es erst einmal reichlich.

Temperaturen steigen

Bis zum Wochenende klettern die Temperaturen nach oben, der Freitag wird wohl der schönste Tag für viele: «Am Freitag gibt es Sonne pur und kaum Wolken.» Mit bis zu 23 Grad im Breisgau wird dann das Maximum erreicht, am Samstag sind noch 21 Grad im Südwesten drin. Dazu bleibt es trocken.

Allergiker leiden schon

Allergiker müssen sich allerdings mit Taschentüchern und Augentropfen rüsten. Die Belastung von Birken- und Eschenpollen ist vor allem im Westen des Landes entlang des Rheins bis Freitag hoch.

Danach kommt allerdings kältere Luft von Osten. Ab Sonntag soll es deutlich kühler werden im Land, auf der Schwäbischen Alb bleiben die Höchstwerte dann nur noch einstellig. Und in der Nacht zum Montag ist gar wieder häufiger Frost möglich.

 

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