Nachrichten Diese sieben Schlösser in Baden-Württemberg solltet ihr gesehen haben
Lust auf einen Ausflug mit königlichem Flair? In Baden-Württemberg warten Schlösser mit spektakulären Ausblicken, prachtvollen Räumen und weitläufigen Parkanlagen. Diese sieben Ziele lohnen sich.
Prachtvolle Säle, märchenhafte Mauern und weitläufige Gärten: Schlösser bieten Einblicke in vergangene Zeiten und sind zugleich lohnende Ziele für einen Tagesausflug. Ob Barockresidenz, romantischer Schlossbau oder mittelalterliche Anlage – Baden-Württemberg hat einiges zu bieten.
Diese sieben Schlösser sind einen Besuch wert.
Schloss Heidelberg
Wer Schloss Heidelberg besucht, versteht schnell, warum der Bau zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands gehört. Hoch über der Altstadt gelegen, bietet sie einen eindrucksvollen Blick über den Neckar und die Dächer der Stadt.
Schon die Ankunft ist ein Erlebnis: Von weitem fällt das Heidelberger Schloss mit seinen rötlichen Sandsteinmauern und dem markanten Turm ins Auge. Oben angekommen, führt der Weg durch den Schlosshof, vorbei an historischen Fassaden und den Überresten einstiger Prachtbauten. Das Schloss ist laut Webseite täglich geöffnet.
Schloss Lichtenstein hoch über dem Echaztal
Mit seinen Türmen und Zinnen scheint Schloss Lichtenstein direkt aus einer Rittergeschichte zu stammen. Die Anlage liegt auf einem Felsvorsprung am Rand der Schwäbischen Alb. Ihre heutige Gestalt entstand im 19. Jahrhundert: Graf Wilhelm von Württemberg ließ das Schloss errichten, inspiriert vom Roman «Lichtenstein» des Schriftstellers Wilhelm Hauff. Es ist damit ein Beispiel für die romantische Begeisterung für das Mittelalter.
Das sollte man sehen: die Lage über dem Tal und die historischen Innenräume, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden können. Das Schloss ist bis Jahresende fast täglich geöffnet. Im Januar und Februar ist es laut Webseite im «Winterschlaf».
Residenzschloss Ludwigsburg
Das Residenzschloss Ludwigsburg gilt als eines der größten Barockschlösser Deutschlands. Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Herzog Eberhard Ludwig zunächst ein Jagd- und Lustschloss errichten. Daraus entwickelte sich eine repräsentative Residenz, um die herum später die Stadt Ludwigsburg entstand. Im Inneren spiegeln sich verschiedene Epochen wider, von Barock über Rokoko bis zum Klassizismus.
Das sollte man sehen: die prunkvollen Räume und die weitläufigen Schlossgärten. Für den Besuch sollte man genügend Zeit einplanen, die Anlage bietet deutlich mehr als einen kurzen Rundgang. Im Oktober ist sie laut Webseite täglich geöffnet. Von November bis März gelten verkürzte Öffnungszeiten.
Schloss Weikersheim
Im Hohenloher Land liegt Schloss Weikersheim, die frühere Residenz der Grafen von Hohenlohe-Weikersheim. Das Schloss verbindet Renaissancearchitektur mit barocken Elementen. Besonders bekannt ist die Gartenanlage mit ihren Skulpturen und kunstvoll gestalteten Bereichen. Sie entstand im 18. Jahrhundert und ist bis heute ein zentraler Anziehungspunkt.
Das sollte man sehen: den barocken Schlossgarten und die historischen Räume. Auch der ungewöhnliche Alchemie- und Hexengarten gehört zum Angebot. Der Schlossgarten ist laut Webseite von April bis Oktober dienstags bis sonntags und an Feiertagen geöffnet. Von November bis März gelten verkürzte Öffnungszeiten.
Schloss Favorite
Etwas außerhalb von Rastatt liegt Schloss Favorite, ein barockes Lust- und Jagdschloss aus dem frühen 18. Jahrhundert. Markgräfin Sibylla Augusta ließ es als sommerlichen Rückzugsort errichten. Die Anlage ist von einem weitläufigen Park umgeben, der sich für einen Spaziergang anbietet.
Im Inneren fallen vor allem die aufwendig gestalteten Räume und die umfangreiche Sammlung an Porzellan auf. Anders als große Residenzschlösser war Favorite nicht als Regierungssitz gedacht, sondern als Ort für Feste, Jagden und repräsentative Anlässe. Das Schloss ist im Oktober dienstags bis sonntags und an Feiertagen geöffnet. Der Schlosspark dagegen ist laut Webseite ganzjährig geöffnet, tagsüber bis zum Einbruch der Dunkelheit.
Neues Schloss Meersburg am Bodensee
Direkt über dem Bodensee steht das Neue Schloss Meersburg, die ehemalige Residenz der Fürstbischöfe von Konstanz. Der Bau begann Anfang des 18. Jahrhunderts. Im Inneren fallen vor allem das monumentale Treppenhaus, die Deckengemälde und die repräsentativen Räume auf. Von der Anlage bietet sich zudem ein weiter Blick über den See bis zu den Alpen.
Das sollte man sehen: das Treppenhaus, die historischen Prunkräume und die Aussichtsterrasse. Der Besuch lässt sich gut mit einem Rundgang durch die Altstadt von Meersburg verbinden. Das Schloss kann noch bis zum 1. November täglich besichtigt werden. Vom 2. November bis 24. Dezember ist es laut Webseite samstags, sonntags und an Feiertagen geöffnet. Nach den Weihnachtsferien bis Mitte März ist es geschlossen.
Hohenzollernschloss Sigmaringen an der Donau
Das Hohenzollernschloss prägt die Silhouette von Sigmaringen. Hoch über der Donau gelegen, entwickelte sich die ursprünglich mittelalterliche Burg über Jahrhunderte zu einer repräsentativen Residenz der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen. Nach einem Brand im 19. Jahrhundert wurde die Anlage umfangreich umgestaltet. Hinter den Fassaden liegen prunkvolle Räume und Sammlungen, die Einblicke in die Geschichte des Fürstenhauses geben.
Das sollte man sehen: die historischen Wohnräume und die umfangreiche Waffensammlung, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden können. Auch ein Spaziergang entlang der Donau bietet einen guten Blick auf das Schloss. Bis zum 9. November kann man den Prachtbau täglich besuchen. Vom 10. November bis 23. Dezember ist das Schloss laut Webseite donnerstags bis sonntags geöffnet.
Weitere Nachrichten
Anzeige
Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!
Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!
