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EnBW setzt Windpark-Projekt in Irischer See nicht fort

News EnBW setzt Windpark-Projekt in Irischer See nicht fort

Quelle: Marijan Murat
dpa

Zu unberechenbar die Risiken und keine staatliche Förderung durch Großbritannien. Die EnBW kehrt einem Windpark-Großprojekt in der Irischen See den Rücken.

Der Karlsruher Energieversorger EnBW zieht sich aus einem in der Irischen See geplanten Windpark-Großprojekt zurück und schreibt 1,2 Milliarden Euro außerplanmäßig ab. Grund für den Rückzug sei in erster Linie, dass die beiden Offshore-Windprojekte «Morgan» und «Mona» in Großbritannien zuletzt keine staatliche Förderung erhalten mehr hatten.

«In Kombination mit weiteren, nicht beeinflussbaren Faktoren hat dies dazu geführt, dass die Wirtschaftlichkeit der Projekte nach EnBW-Maßstäben und -Kriterien nicht mehr gegeben ist», teilte das Unternehmen weiter mit. Dazu zählten auch sich verschlechternde Rahmenbedingungen wie etwa erhebliche Kostensteigerungen in der Lieferkette, höhere Zinssätze und andere Risiken für die Umsetzung des Projektes. Der Konzern hatte vor einigen Jahren gemeinsam mit dem britischen Unternehmen BP den Zuschlag für das fast drei Gigawatt umfassende Projekt erhalten.

Die jetzige Entscheidung habe keinen Einfluss auf die Ergebnisprognose von EnBW für das Jahr 2025, hieß es in der Mitteilung weiter. Diese bleibe unverändert: Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll demzufolge weiterhin zwischen 4,8 Milliarden und 5,3 Milliarden Euro betragen.

 

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