News aus der Fächerstadt
Entwürfe ausgestellt: Karlsruher Passagehof bekommt Bodenbemalung

News aus der Fächerstadt Entwürfe ausgestellt: Karlsruher Passagehof bekommt Bodenbemalung

Quelle: Gehl Architects

Aufgrund der positiven Resonanz zum Reallabor im vergangenen Jahr hat der Gemeinderat im Februar 2023 die Weiterentwicklung des Passagehofs entschieden: Ab 01. September 2023, soll er zur Fußgängerzone umgewidmet sein, teilt die Stadt Karlsruhe mit.

Bodenbemalung im Passagehof geplant

Ab September 2023 soll der Passagehof in Karlsruhe, eine Fußgängerzone sein. Dank einer privaten Spende und neuer Sitzmöbel sowie zusätzlicher Begrünung soll hier zum gemütlichen Verweilen eingeladen werden. Zur visuellen Auflösung der ursprünglichen Verkehrszone sei eine Bodenbemalung geplant.

Mit der Bodengrafik solle der kreative Charakter im öffentlichen Raum erlebbar und der Passagehof zu einem ganz besonderen Ort in der Innenstadt werden, teilt die Stadt mit. Hierfür haben mehrere Karlsruher Designerinnen und Designer sowie Künstlerinnen und Künstler Entwürfe abgegeben.

 

Entwürfe ausgestellt – Publikumsvotum

Diese eingereichten Entwürfe werden drei Wochen lang von Freitag, 21. Juli, bis Freitag, 11. August 2023, im Passagehof und online unter www.beteiligung.karlsruhe.de ausgestellt.

In diesem Zeitraum haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihren Favoriten zu wählen. Das Publikumsvotum wird in die Entscheidung der Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, Bürgerverein und Interessensgemeinschaft Kaiserstraße West einfließen, welche Mitte August tagt.

 

Temporäre Bemalung bis Oktober 2023

Finanziert wird das Projekt im Rahmen des Projekts „City-Transformation“ durch das Bundesförderprogramm Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren (ZIZ) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB).

Die temporäre Bemalung solle bis Oktober 2023 umgesetzt werden. Sie werde so lange Bestand haben, bis der Passagehof baulich umgestaltet und gegebenenfalls weiter entsiegelt werde, so die Stadt weiter – das sei frühstens ab 2026 der Fall.

 

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