News
Hitzeperiode: So viele Menschen ertranken in Baden-Württemberg im Juni

News Hitzeperiode: So viele Menschen ertranken in Baden-Württemberg im Juni

Quelle: Patrick Seeger
dpa

Im extrem heißen Juni suchten viele Menschen Abkühlung in Freibädern, Seen und Flüssen. Dabei kamen allerdings mehrere Menschen ums Leben. Wo die meisten starben und wann die Zahl zuletzt so hoch war.

Im heißen Juni sind allein im Südwesten 13 Menschen ertrunken. Laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ist das der höchste Wert für den Monat Juni seit 25 Jahren in Baden-Württemberg. Auch im Vergleich zum Juni des Vorjahres ist das eine alarmierende Zahl: Damals sind laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sieben Menschen ertrunken – etwa halb so viele. Im gesamten vergangenen Jahr ertranken im Südwesten 43 Menschen.

Eine ähnlich hohe Zahl an Badetoten im Monat Juni gab es deutschlandweit zuletzt im Jahr 2003, wie die DLRG mitteilte. Mit Blick auf das Jahr 2003 spricht selbst der Deutsche Wetterdienst von einem «Jahrhundertsommer».

Bundesweit gab es laut DLRG im vergangenen Monat 99 Badetote. Baden-Württemberg steht dabei in der Statistik auf dem – traurigen – dritten Platz, nur Bayern und Nordrhein-Westfalen verzeichneten im Juni mehr Todesfälle.

Mehr Männer als Frauen verstorben

Die meisten tödlichen Badeunfälle im Südwesten ereigneten sich laut DLRG in Seen – insgesamt acht. Drei Menschen seien in Flüssen und zwei Personen in Schwimmbädern ums Leben gekommen, hieß es. Unter den Verstorbenen waren elf Männer und zwei Frauen.

Die DLRG ist nach eigenen Angaben die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Allein in Baden-Württemberg zählte die DLRG 2025 demnach 9.300 ehrenamtliche Rettungsschwimmer, die an 213 Gewässern und in 334 Schwimmbädern im Einsatz waren.

 

Weitere Nachrichten

Es bleibt heiß und sonnig - Wovor Experten jetzt warnen

Viel Sonne und quasi keine Wolken: In den nächsten Tagen bleibt das Wetter im Südwesten hochsommerlich. Das bringt auch Gefahren mit sich. Worauf man jetzt besonders aufpassen muss.

Mutter tödlich verletzt: Zug erfasst Frau mit Kinderwagen in Baden-Württemberg

Eine junge Frau überquert einen Bahnübergang mit einem Kinderwagen. Plötzlich kommt ein Zug angefahren.

Brand in Getreidelager – 140.000 Euro Schaden im Kreis Karlsruhe

Dichter Rauch steigt aus einem Getreidelager auf. Dutzende Feuerwehrleute sind im Einsatz um die Flammen zu löschen. Was zur Ursache des Brandes bislang bekannt ist.

Unfall im Baden-Airpark: Kaputte Triebwerke – Pilot muss Notlandung einleiten

Glück im Unglück: Ein Pilot setzt zur Notlandung an, nachdem die Triebwerke ausfallen. Der Mann bleibt unverletzt.

Unruhe in grenznahen Freibädern: So handeln die Bäder

In Freibädern nahe der französischen Grenze kommt es immer wieder zu Vorfällen - häufig sind Badegäste aus dem Elsass beteiligt. Wie gehen die Bäder mit der Situation um?

Mechanic teaching an intern the best practice. Learning on the job during a practical internship in a garage

Um fast 10 Prozent: Arbeitsagentur meldet Rückgang bei Berufsausbildungsstellen

Die Krise der Wirtschaft schlägt laut Arbeitsagentur auf den Ausbildungsmarkt im Südwesten durch. Deutlich weniger Ausbildungsstellen wurden zuletzt gemeldet. Was bedeutet das für junge Menschen?






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.