News aus Baden-Württemberg
Immer weniger Firmen können alle Ausbildungsplätze besetzen

News aus Baden-Württemberg Immer weniger Firmen können alle Ausbildungsplätze besetzen

Quelle: Sebastian Gollnow
dpa

Firmen im Südwesten haben Probleme, genügend Auszubildende zu finden. Als Gründe werden ungeeignete oder gar keine Bewerbungen genannt. Für den diesjährigen Ausbildungsstart gibt es noch Tausende Stellen.

Die Unternehmen aus Industrie und Handel im Südwesten haben zunehmend Probleme, alle Ausbildungsplätze zu besetzen. Rund 43 Prozent der Unternehmen konnten 2021 nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen, wie aus einer bundesweiten Umfrage unter Unternehmen der Industrie- und Handelskammern hervorgeht, deren Ergebnisse für Baden-Württemberg der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. 2019, bei der letzten Umfrage, seien es noch 30 Prozent gewesen. 3567 Unternehmen im Südwesten beteiligten sich an der Umfrage, heißt es in einer Mitteilung des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK).

Gründe seien demnach vor allem keine geeigneten oder gar keine Bewerbungen. Der Umfrage zufolge hat das Gastgewerbe die größten Probleme, alle Ausbildungsplätze zu besetzen. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen aus dieser Branche konnten nicht genügend Auszubildende finden. Spitzenreiter ist dagegen die Immobilienbranche, in der neun von zehn Unternehmen alle Plätze besetzen konnten.

Für den Ausbildungsstart im Herbst stünden laut BWIHK noch mehr als 6000 freie Lehrstellen im Land zur Verfügung. Wer noch keinen Ausbildungsplatz habe und nicht wisse, wie es nach der Schule weitergeht, solle nicht zögern und Kontakt zur IHK, der Arbeitsagentur oder direkt mit einem Betrieb aufnehmen, sagte Marjoke Breuning, Präsidentin der IHK Region Stuttgart, laut Mitteilung.

 

Weitere Nachrichten

Weitere Straftäter aus Baden-Württemberg nach Afghanistan abgeschoben

Einige von ihnen wurden wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt, andere wegen Drogen-Handels: Zehn Afghanen, die in Baden-Württemberg lebten, wurden in ihr Heimatland abgeschoben.

Was der Hornisgrinde-Wolf das Land bislang gekostet hat

Der Wolf auf der Hornisgrinde nähert sich immer wieder Menschen. Kritisch, aber nicht unmittelbar gefährlich, sagen die Behörden. Der Umgang mit ihm hat seinen Preis.

Jugendproteste: Gen Z demonstriert - was in Baden-Württemberg erwartet wird

Nach Krawallen bei Protesten in anderen Ländern warnt die Polizei auch in Baden-Württemberg vor möglichen Störungen. Doch vor dem Wochenende ist die Lage unübersichtlich.

Nach zweiter Verhandlungsrunde: Warnstreiks in Metall- und Elektroindustrie rücken näher

In der zweiten Verhandlungsrunde legt die Arbeitgeberseite ein Angebot vor. Doch dieses weisen die Arbeitnehmer als unzureichend zurück. Damit dürfte es bald Warnstreiks in Baden-Württemberg geben.

Gruselhaus: Für diese Familie ist Halloween wichtiger als Weihnachten

Für viele gehört Weihnachten zum Höhepunkt des Jahres - für Kim und Wolfram König ist es Halloween. Monate investieren sie in ihr Gruselhaus. Dieses Jahr entführen sie Besucher nach Mexiko.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.