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Junger Mann stirbt nach Rutschen-Unfall im Erlebnisbad „Miramar“

Nachrichten Junger Mann stirbt nach Rutschen-Unfall im Erlebnisbad „Miramar“

Quelle: Markus Lenhardt/dpa
dpa

Am Pfingstsamstag geschieht ein schwerer Unfall in einer Rutsche im Erlebnisbad «Miramar»: Ein Mann muss reanimiert werden. Nun bestätigt die Polizei den Tod des 25-Jährigen. Was bisher bekannt ist.

Nach einem schweren Unfall in einer Rutsche im Spaßbad «Miramar» in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) ist ein 25 Jahre alter Mann gestorben. Dies bestätigte ein Sprecher der Polizei in Mannheim. Er machte zunächst keine weiteren Angaben und verwies auf die zuständige Staatsanwaltschaft. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Ein Sprecher des Bades hatte am Wochenende mitgeteilt: «Nach dem derzeitigen Kenntnisstand kam es im Zusammenhang mit einem Verstoß gegen die geltenden Nutzungs- und Sicherheitsregeln zu dem Unfallgeschehen.» Laut Polizei ermittelt die Kripo in dem Fall.

Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Mannheim zuvor berichtet hatte, war ein Mann am Pfingstsamstag am späten Abend schwer verunglückt und musste in der Folge reanimiert werden. Laut dem Sprecher des Bades war an dem Unglücksabend «eine Person in einem kritischen Zustand zeitig bemerkt» worden. Mehrere Badegäste seien vorher in der «Twister» genannten Rutschbahn zusammengestoßen. Sofort seien erste Rettungsmaßnahmen eingeleitet und Rettungsdienst und Notarzt hinzugerufen worden.

 

Laut Bad waren vier Männer an dem Unfall beteiligt

An dem Unfallgeschehen waren laut dem Sprecher des Bades vier Männer beteiligt. Alle seien zwischen etwa 25 und 30 Jahre alt gewesen. «Nach den uns vorliegenden Erkenntnissen war der beteiligten Gruppe die geltende Regel bekannt, dass die Rutsche nicht gemeinsam genutzt werden darf», teilte der Sprecher des Bades am Wochenende mit.

Es gebe nach derzeitigem Kenntnisstand keine Hinweise darauf, dass die Geschwindigkeit der Rutsche die Ursache für den Unfall war. Zudem gebe es bislang keine Hinweise auf einen technischen Defekt der Anlage.

 

«Miramar» hat Polizei Videos übergeben

Die Polizei zu benachrichtigen, habe sich aus der Lage zunächst nicht ergeben. Das «Miramar» habe den Beamten aber am Donnerstag Videos der Sicherheitskameras und andere Unterlagen übergeben. «Sicher ist für uns: Kein technischer Defekt, kein Fehlverhalten der Mitarbeiter», betonte der Sprecher. Es gebe klare Sicherheitsregeln im gesamten Rutschenbereich. Die Anlage werde regelmäßig geprüft. Mit Verweis auf die Ermittlungen wollte er sich zunächst nicht weiter äußern.

 

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