News aus Baden-Württemberg
Kassenärztliche Vereinigung schließt mehrere Notfallpraxen

News aus Baden-Württemberg Kassenärztliche Vereinigung schließt mehrere Notfallpraxen

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa
dpa

Seit Oktober sind einige Notfallpraxen im Land geschlossen, andere haben eingeschränkte Öffnungszeiten. Wegen eines Urteils arbeitet die Kassenärztliche Vereinigung an einer neuen Struktur.

Gut drei Monate nachdem die Kassenärztliche Vereinigung (KVBW) den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Baden-Württemberg deutlich eingeschränkt hat, sind nun erste Details der neuen Struktur bekannt gegeben worden. Vier Notfallpraxen würden dauerhaft geschlossen, teilte die KVBW am Donnerstag in Stuttgart mit. Betroffen sind die Praxen in Geislingen (Landkreis Göppingen), Künzelsau (Hohenlohekreis), Möckmühl (Landkreis Heilbronn) und Waghäusel-Kirrlach (Landkreis Karlsruhe). Alle vier Praxen waren bereits seit Ende Oktober geschlossen gewesen. Sie würden nicht mehr geöffnet, so die Kassenärztliche Vereinigung.

Wegen eines Gerichtsurteils hatte die KVBW Ende Oktober angekündigt, keine Poolärztinnen und Poolärzte in den Notfallpraxen mehr einzusetzen und den ärztlichen Bereitschaftsdienst neu konzeptionieren zu wollen. Poolärzte sind Ärztinnen und Ärzte, die keine Kassenzulassung haben, also unter anderem Mediziner, die im Krankenhaus arbeiten, die kurz vor der Facharztanerkennung stehen oder die bereits im Ruhestand sind. Nach Angaben der KVBW hatten diese etwa 40 Prozent der Dienste in den Notfallpraxen freiwillig übernommen. Weil deren Wegfall nicht kompensiert werden könne, schränkte die KVBW das Angebot der Notfallpraxen deutlich ein.

Die dauerhafte Schließung der vier Notfallpraxen ist nach Angaben der KVBW eine Folge der Neukonzeptionierung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Dabei werde etwa die Struktur der bestehenden Praxen auf den Prüfstand gestellt, der Fahrdienst neu ausgerichtet und die Möglichkeiten von Telemedizin stärker genutzt. Vor der Schließung der vier Notfallpraxen habe man die Inanspruchnahme gründlich geprüft. «Es stehen überall in erreichbarer Entfernung noch Praxen zur Verfügung», sagte ein Sprecher der KVBW.

 

Weitere Nachrichten

KIT nimmt neuen 17-Millionen-Euro-Supercomputer in Betrieb

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat den Hochleistungsrechner HoreKa 2 in Betrieb genommen. Er hilft bei einer schnellen Bearbeitung komplexer, wissenschaftlicher Fragen zu Klima, Materialien, Teilchenphysik, Energie und Mobilität sowie KI.

Im Oktober: ZKM plant zweiwöchige Marsmission auf dem Karlsruher Marktplatz

Vom 15. bis zum 27. Oktober 2026 wird der Karlsruher Marktplatz zum "interstellaren Versuchslabor": Unter einer Kuppel namens „Red Dust City” werden drei Personen auf 75 Quadratmetern ein Leben auf dem roten Planeten simulieren, kündigt das ZKM an.

Am Städtischen Klinikum Karlsruhe: Einsatzkräfte übten Katastrophenfall

Ein Feuer, viele Verletzte – Krankenhäuser benötigen hierfür besondere Abläufe. Damit diese im Ernstfall wirklich reibungslos funktionieren, werden solche Szenarien am Klinikum Karlsruhe regelmäßig geübt, wie auch am letzten September-Wochenende 2026.

Unvergessliche Erlebnisse beim Mehrwerte-Programm #moments der Stadtwerke Karlsruhe

Es gibt Momente, die bleiben ewig in Erinnerung – Herzklopfen, ein Lächeln und ein bisschen Gänsehaut: Momente, die einzigartig sind! Genau solche besonderen Erlebnisse erwarten euch bei #moments – dem Mehrwerte-Programm der Stadtwerke Karlsruhe.

Jubiläum im Karlsruher Tierheim: 150 Jahre Tierschutzverein Karlsruhe & Umgebung e.V.

Der Tierschutzverein Karlsruhe und Umgebung e.V. wurde im Jahr 1876 gegründet und betreibt das Tierheim Karlsruhe im Stadtteil Daxlanden. meinKA hat einen Blick in die Geschichte des Vereins geworfen und stellt den Alltag sowie Angebote im Tierheim vor.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.