News Kein „Systemthema“: KSC-Trainer fordert mehr Haltung gegen Nürnberg
Noch steht der KSC in der oberen Tabellenhälfte. Trainer Eichner fordert vor der Partie in Nürnberg wieder mehr Konsequenz im Defensivspiel – und zugleich Selbstvertrauen in einer schwierigen Phase.
Nach 23 Gegentoren aus zehn Spielen reist der Karlsruher SC mit einer klaren Aufgabenstellung zum 1. FC Nürnberg. Trainer Christian Eichner fordert von seiner Mannschaft am Freitag (18.30 Uhr/Sky) eine klare Haltung im Defensivverhalten und vor allem mehr Konsequenz gegen den Ball. «Es ist kein Systemthema», sagte der Coach am Donnerstag mit Blick auf die jüngste Bilanz. Er verwies darauf, dass sein Team in der Vergangenheit sowohl mit Vierer- als auch mit Fünferkette zu Null gespielt habe.
Entscheidend ist nach Ansicht des KSC-Trainers vielmehr die Art und Weise, wie verteidigt wird. Nach der Winterpause habe sich der Defensivbereich dahingehend «ein bisschen stabilisiert», obwohl zuletzt individuelle Fehler Gegentore wieder begünstigt hätten. Auch offensiv sieht Eichner weiter Steigerungspotenzial. «Es hat sich noch kein klarer Spieler herauskristallisiert, der starten muss», sagte Eichner, der gegen Nürnberg auf den gleichen Kader zurückgreifen kann wie beim 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf am vergangenen Sonntag.
«Wir sollten allerdings nicht den Fehler machen, dass wir eine Depression ausstrahlen», mahnte Eichner: «In unserer Kabine sitzen richtig gute Spieler, die mit allem Optimismus auch nach Nürnberg fahren dürfen.»