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Konjunktur-Stimmung im Handwerk: Viele warten auf bessere Zeiten

News Konjunktur-Stimmung im Handwerk: Viele warten auf bessere Zeiten

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
dpa

Viele Handwerksbetriebe hoffen auf ein Licht am Ende des Tunnels. Wer besonders optimistisch bleibt – und wo das Stimmungsbarometer überraschend steigt.

Die Handwerksbetriebe im Südwesten erwarten weiter schleppende Geschäfte. Der Präsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags, Rainer Reichhold, sagte in Stuttgart, das Handwerk bleibe realistisch und geduldig. «Viele Betriebe haben sich durch ein wirtschaftlich schwieriges Umfeld gearbeitet und dürsten nach neuer Dynamik in den Märkten und Verlässlichkeit seitens der Politik», sagte er.

Zum Start ins erste Quartal 2026 rechnet jeder fünfte Betrieb mit einer Verbesserung seiner Geschäftslage, gut die Hälfte mit einer unveränderten Situation, wie der Verband mitteilte. Gleichzeitig geht laut der jüngsten Konjunkturumfrage mehr als ein Viertel der Betriebe (27 Prozent) von einer Verschlechterung aus. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bewegten sich diese Werte auf ähnlichem Niveau. Das Handwerk hoffe nun, dass der Tiefpunkt erreicht sei und sich im weiteren Jahresverlauf 2026 eine leichte Erholung einstellen könnte.

Doch zugleich betonte der Verband: In allen sieben Gewerbegruppen des Handwerks – vom Bauhaupt- und Ausbaugewerbe über den gewerblichen Bedarf und das Kfz-Gewerbe bis hin zu Nahrungs-, Gesundheits- und Dienstleistungshandwerkern – überwiege derzeit noch der Anteil der Pessimisten gegenüber den Optimisten. Am zuversichtlichsten blickten die Dienstleistungs- sowie die Gesundheitshandwerke auf das kommende Quartal. Auffällig sei zudem eine spürbare Stimmungsaufhellung im Bauhauptgewerbe.

 

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