Interview
Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Sebastian Jung

Interview Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Sebastian Jung

Quelle: aim

In unserer blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des KSC. Dabei sprechen wir mit den Spielern über die aktuelle Situation und über persönliche Themen, um die Spieler etwas näher kennenzulernen. Heute im Fokus: Sebastian Jung.

meinKA: Ihr seid gut in die Saison gestartet, trotzdem war euer Trainer bisher nicht immer zufrieden. Was könnt ihr aus deiner Sicht noch besser machen?

Sebastian Jung, KSC-Außenverteidiger: „Das erste Spiel war 25 Minuten gut und danach war unsere Leistung defensiv wie offensiv überschaubar. Wir hatten trotz der Überzahl fast keine Kontrolle und eine Woche später haben wir das zwar besser gemacht, nur haben wir dort vergessen, Tor

 

meinKA: Eine Zielvorgabe gab es in dieser Saison nicht, was nimmst du dir persönlich und für euch als Mannschaft für die Saison vor?

Sebastian Jung: „Für mich steht immer im Vordergrund, dass ich fit bin und spiele, damit ich der Mannschaft mit meinen Qualitäten helfen kann. Ich glaube, dass mir das die letzten Jahre auch ganz gut gelungen ist. Für die Mannschaft gilt natürlich, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen. Wir werden nicht jedes Spiel gewinnen, aber wir werden es versuchen und jeder wird alles reinhauen. Wir haben letzte Saison gesehen, wie eng das sein kann und deswegen wollen wir so frühzeitig h in ruhigen Fahrwassern sein und nicht irgendwo reinrutschen, wo wir nicht hinwollen.“

 

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meinKA: Länderspiel gegen Polen, erstes Champions League-Spiel im Old Trafford, oder DFB-Pokalsieg mit Wolfsburg:

Was ist für dich dein größter Erfolg, oder auch schönster Moment deiner bisherigen Laufbahn?

Sebastian Jung: „Das ist eine schwierige Frage, weil diese Momente alle auf ihre Art und Weise dazugehören. Ein Pokalfinale zu gewinnen, auch wenn ich im Finale nicht gespielt habe, ist trotzdem was Besonderes, weil du in den Spielen davor deinen Teil dazu beigetragen hast, auch wenn das im Finale nicht so war.

Das Länderspiel kam ja durch besondere Gegebenheiten zustande, aber das nimmt mir auch keiner. Ich war dann ja nochmal dabei und konnte die Jungs kennenlernen. Das ist dann schon eine andere Welt, alles ist High End und diese Erfahrung hat mir mega viel Spaß gemacht.

Auch das Champions League Debüt im Old Trafford war besonders für mich, aber das kann man alles nicht so richtig miteinander vergleichen. Ich bin auch mit Frankfurt auf- und abgestiegen und das ist für mich persönlich auch etwas ganz Besonderes. Auch als wir uns im Jahr nach dem Aufstieg mit Frankfurt für die Euro League qualifiziert haben, war das ganz besonders, weil das für Frankfurt damals noch nicht normal war. Einen Moment auszusuchen ist da aber sehr schwer, für mich war das alles insgesamt eine coole Geschichte.“

 

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meinKA: Hinter dir als gesetzter Stammspieler ist mit Pinto Pedrosa ein junger Spieler aus der eigenen Jugend. Wie oft seid ihr im Austausch und was gibst du ihm mit?

Sebastian Jung: „Das eine oder andere sage ich ihm schon mal. Ich werde nicht versuchen, sein Spiel umzustellen, damit er so spielt wie ich, das funktioniert nicht. Er kann sich natürlich immer etwas abschauen und kann mich immer fragen, wenn er Fragen hat. Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, dann habe ich mir viel von den Älteren abgeschaut und das auch nicht nur auf meiner Position. Natürlich erklärt man dann auch hier und da mal etwas, aber das sind meistens eher taktische Dinge.“

 

meinKA: Wie wichtig ist das Leben abseits vom Platz, um mit Mitte 30 immer noch auf diesem Level performen zu können und hast du da eine gewisse Routine?

Sebastian Jung: „Wichtig ist, die Vorbereitung durchziehen zu können, damit man ein gutes Level hat. Ich brauche viel Pflege wegen meiner Verletzungshistorie und deshalb lasse ich mich mehrmals die Woche behandeln und mache für mich immer ein separates Warm-up vor dem Training. Mit meinen Kindern zu Hause habe ich auch immer Action und habe wenig Zeit über Fußball nachzudenken, vielleicht hilft das auch ein wenig.“

 

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meinKA: Du hast nach Frankfurt nur bei Wolfsburg so lange gespielt, wie aktuell beim KSC. Warum fühlst du dich hier so wohl?

Sebastian Jung: „Zum einen, weil die Mannschaft und das Trainerteam einfach cool sind und es jedes Mal Spaß macht hierher zu kommen, zum anderen, weil ich jetzt mehrere Jahre gesund bin und eigentlich immer spiele, das ist ja die Hauptsache für einen Fußballer. Wir sind hier super angekommen als Familie und fühlen uns sehr wohl. Auch das Gesamtpaket mit Stadion und Fans ist einfach toll und macht sehr viel Spaß.“

 

meinKA: Was sind deine Lieblingsspots in Karlsruhe?

Sebastian Jung: „Mein Lieblingsspot ist unser Zuhause. Wir wohnen in einer schönen Anlage in der Nähe vom städtischen Klinikum und da gibt es viele Familien mit Kindern. Du gehst einfach mit deinen Kindern im Hof auf den Spielplatz und da kennen sich direkt alle in der Anlage. Wir gehen aber auch gerne mal in den Schlossgarten, fahren mit der Bimmelbahn oder füttern die Enten. Durch die Kinder ist unser Place-to-be einfach unser Innenhof.“

 

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