News
KSC obenauf: Coach Eichners neue Erfahrung in der Fan-Kurve

News KSC obenauf: Coach Eichners neue Erfahrung in der Fan-Kurve

Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa

Nach dem glücklichen Sieg gegen Nürnberg erlaubt sich Christian Eichner einen ungewohnten Ausflug zu den Fans. Lob gibt’s vom Karlsruher Trainer vor allem für seinen Torhüter.

Auf einmal war Christian Eichner mittendrin. «Mega unangenehm» sei es ihm gewesen, dass er nach dem 2:1 (1:1)-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg zu den Fans auf den Zaun gebeten worden war, sagte der Trainer des Karlsruher SC. Nicht etwa, weil er sich den Anhang des Fußball-Zweitligisten lieber vom Leib halten würde. Eichner steht einfach nicht gern derart im Mittelpunkt. Erst recht nicht in einem Bereich, der seiner Ansicht nach vor allem der Mannschaft gehöre, gab der Coach der Badener zu verstehen.

Und doch genoss Eichner den Ausflug in die Kurve natürlich auch ein bisschen. Man möge es ihm nach mehr als 200 Pflichtspielen als KSC-Trainer nachsehen, dass er dann auch mal «den Blick von da oben genießen» wollte, sagte der 42-Jährige und kündigte direkt an: «Es wird nicht mehr so oft vorkommen.»

 

Auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze

Eichner und der KSC sind im wahrsten Sinne des Wortes obenauf. Mit elf von 15 möglichen Punkten liegen die Karlsruher, die am kommenden Sonntag bei Bundesliga-Absteiger Holsten Kiel antreten, dicht hinter der Tabellenspitze. Der Sieg gegen die schwer kriselnden Nürnberger war glücklich, wie Eichner völlig offen einräumte. Trotzdem nahm er die drei Punkte natürlich gern mit.

Kapitän und Publikumsliebling Marvin Wanitzek hatte gegen die starken, aber eben weiter sieglosen Franken am Samstag in der 75. Minute zum 2:1 für den KSC getroffen. Zum zweiten Matchwinner avancierte Torhüter Hans Christian Bernat, der laut Eichner eine «herausragende Leistung» zeigte. In der ersten Halbzeit hatte Fabian Schleusener (44.) die Gastgeber in Führung gebracht und Henri Koudossou (45.+5) den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

 

Mehr zum KSC

KSC schließt Geschäftsjahr mit Millionen-Überschuss ab

Der Karlsruher SC zeigt sich mit seiner wirtschaftlichen Entwicklung zufrieden. Dass der Zweitligist das Geschäftsjahr mit 1,8 Millionen Euro Jahresüberschuss abschließt, liegt auch am Stadion.

"Machen nicht viele": Kapitän Wanitzek verrät Freistoßtrick

Aus 17 Metern halbrechter Position zirkelt Marvin Wanitzek den Ball mit rechts ins linke obere Eck. Nach dem 2:1 gegen Heidenheim erklärt der KSC-Kapitän, was hinter seinem besonderen Tor steckt.

Wanitzek macht den Unterschied: KSC siegt im Landesduell gegen Heidenheim

Pyrofackeln auf den Rängen, ein KSC, der früh Druck macht – und ein Freistoß wie gemalt: Das Zweitliga-Duell zwischen Karlsruhe und Heidenheim bietet viel. Den Unterschied macht Marvin Wanitzek.

Druck wächst: KSC-Coach Senft: "Laufen hier nicht naiv durch die Türen"

Der Druck auf den Karlsruher SC wächst: «Friede, Freude, Eierkuchen» gibt es gerade nicht, sagt Trainer Senft. Vor dem Duell mit dem 1. FC Heidenheim fällt auch noch der Abwehrchef aus.

Badisch-schwäbische Gegensätze: KSC empfängt Heidenheim

Abstiegsplatz, 20 Gegentore, frustrierte Fans: Beim Karlsruher SC stockt der Umbruch gewaltig. Vor dem Landesduell in der 2. Liga mit dem 1. FC Heidenheim fällt auch noch der Abwehrchef aus.

"Darf uns nicht passieren" Pokal-K.o. passt zur KSC-Krise

Sechs Niederlagen in acht Spielen - die jüngste Bilanz des Karlsruher SC ist erschreckend. In Gladbach enttäuschen die Badener sogar in Überzahl. Trainer und Abwehrchef wirken angefressen.
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.