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Kultur an der Ländergrenze: Festival des deutschen Films eröffnet

News Kultur an der Ländergrenze: Festival des deutschen Films eröffnet

Quelle: Joachim Ackermann/dpa

Ludwigshafen gilt als besucherstärkstes deutsches Filmfestival nach der Berlinale. Erwartet werden diesmal Stars von Annette Frier bis Ulrike Folkerts. Ein bekannter Regisseur erhält einen Ehrenpreis.

Mit der Komödie «Plötzlich Schwiegervater» von Till Endemann haben die Veranstalter des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen (Pfalz) den 22. Jahrgang eröffnet. Zur Vorführung am Abend auf einer Insel im Rhein begrüßte Intendant Michael Kötz unter anderem Schauspieler Uwe Ochsenknecht und Schauspielerin Leslie Malton sowie Vertreter von Landespolitik und Wirtschaft.

Die bis zum 6. September laufende Filmschau gilt als Ideenbörse und wichtiger Branchentreff. Insgesamt sind auf dem Festival 74 Produktionen inklusive Kinderfilmen zu sehen. 13 Streifen konkurrieren um den Filmkunstpreis. Im vergangenen Jahr kamen den Veranstaltern zufolge mehr als 135.000 Kinofans auf die Parkinsel im Rhein an der Grenze zu Baden-Württemberg. Damit gilt Ludwigshafen als besucherstärkstes deutsches Filmfestival nach der Berlinale.

Das deutsche Kino feiert

Das Festival läuft in einem Freiluftkino sowie in Kinozelten. An den 19 Tagen werden mehrere Gäste ausgezeichnet, etwa Regisseur Volker Schlöndorff («Die Blechtrommel») mit einem Ehrenpreis. Preise für Schauspielkunst gehen an Annette Frier, Christian Berkel und Christian Redl. Zum Abschluss (5.9.) vergibt eine Fachjury den Filmkunstpreis und das Publikum den Rheingold-Preis.

Als Vertreter aus Mainz kam Ministerpräsident Gordon Schnieder zur Eröffnung in die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz. Zusammen mit dem für Kultur zuständigen Minister Sven Teuber (SPD) wolle er ein Zeichen senden, wie stark die Landesregierung hinter der Kultur steht, sagte der CDU-Politiker. «Weil wir in einer Zeit leben, wo der Ton rauer geworden ist und die Gesellschaft auseinanderdriftet. Ich bin froh, dass wir uns in der Regierung einig sind: Kultur ist der Kitt, der Gesellschaft zusammenhält.»

 

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