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Laut Auswertung: Regionalzüge weniger pünktlich und dreckiger

News Laut Auswertung: Regionalzüge weniger pünktlich und dreckiger

Quelle: Bernd Weißbrod/dpa
dpa

Verspätete Züge und verdreckte Toiletten: Die Qualität im regionalen Bahnverkehr im Südwesten hat sich im vergangenen Jahr verschlechtert. Es gibt aber auch positive Entwicklungen.

Die Qualität des regionalen Bahnverkehrs in Baden-Württemberg hat sich im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres teils leicht verschlechtert. Insbesondere in den Kategorien Pünktlichkeit und Sauberkeit sei die Qualität gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen, teilte das Verkehrsministerium mit.

So erreichten die Regionalzüge auf 32 untersuchten Strecken nur noch eine Pünktlichkeitsquote von 77,9 Prozent, gut zwei Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Ministeriums gilt ein Zug dann als pünktlich, wenn er unter vier Minuten Verspätung hat.

Auch bei der Sauberkeit mussten Fahrgäste den Angaben zufolge Abstriche machen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ministerium erklärt sich die Verschlechterungen mit einer veralteten Infrastruktur, einem schlechten Baustellenmanagement und Personalmangel. Leicht verbessert hat sich dagegen die Zuverlässigkeit, es fielen also weniger Züge komplett aus.

Das Qualitätsranking für den Schienennahverkehr wird halbjährlich erstellt. Bewertet werden Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Gesamtzufriedenheit der Fahrgäste sowie Zugkapazität und Sauberkeit auf 32 Strecken im Südwesten. Die Halbjahreswerte werden immer mit den Daten aus dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres verglichen. Das liegt dem Verkehrsministerium zufolge daran, dass die Ergebnisse in der ersten Jahreshälfte grundsätzlich besser ausfallen. In den Sommermonaten führt zum Beispiel die höhere Baustellenzahl zu Störungen.

 

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