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Menschenhandel und Zwangsprostitution in Karlsruhe: Tatverdächtige in U-Haft

Nachrichten Menschenhandel und Zwangsprostitution in Karlsruhe: Tatverdächtige in U-Haft

Quelle: Thomas Riedel

Im Kampf gegen den internationalen Menschenhandel und Zwangsprostitution haben Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei in der Nacht vom 15. auf den 16. Januar 2025, Ermittlungs- und Festnahmemaßnahmen gegen sieben Personen aus dem Raum Karlsruhe und Rastatt vollzogen.

Zwangsprostitution in Karlsruhe

Im Kampf gegen den internationalen Menschenhandel und Zwangsprostitution haben die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei in Karlsruhe in enger Zusammenarbeit mit ungarischen Behörden in der Nacht vom 15. auf den 16. Januar 2025, umfangreiche Ermittlungs- und Festnahmemaßnahmen gegen sieben beschuldigte Personen aus dem Raum Karlsruhe und Rastatt vollzogen.

Die sechs männlichen und eine weibliche Beschuldigten im Alter von 18 bis 48 Jahren stehen in Verdacht, junge ungarische Frauen nach Deutschland verbracht zu haben, um sie teils unter Anwendung von massiver Gewalt zur Straßenprostitution zu zwingen.

 

Menschenhändlergruppierung in Karlsruhe

Nach monatelangen verdeckten Maßnahmen gelang es deutschen und ungarischen Einsatzkräften sämtliche Beschuldigte zeitgleich sowohl in Deutschland (Karlsruhe/Rastatt) als auch in ihrer ungarischen Heimat mit Haftbefehl festzunehmen.

Die intensive Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden beider Länder führte mit der nächtlichen Durchsuchungs- und Festnahmeaktion zur Zerschlagung der in Karlsruhe angesiedelten mutmaßlichen Menschenhändlergruppierung.

Die Ermittlungen gegen die Beschuldigten wegen u.a. schweren Menschenhandels und Zuhälterei gem. §§ 181a, 232 StGB dauern an.

 

 

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