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Nächste Auswilderung: So heißt die neue Luchskatze im Schwarzwald

Nachrichten Nächste Auswilderung: So heißt die neue Luchskatze im Schwarzwald

Quelle: --/Ministerium für ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat/dpa

Das Land bemüht sich um eine Wiederbesiedlung Baden-Württembergs mit Luchsen. Nun sind es zwölf Tiere. Woher der Neuzugang kommt und wer ihm seinen Namen gegeben hat.

Sie ist nur 13 Monate alt und stammt aus der Slowakei: Luchskatze Luna ist im Schwarzwald ausgewildert worden. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen selbstständigen Luchse im Schwarzwald auf zwölf, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Das Land bemüht sich demnach um eine Wiederbesiedlung Baden-Württembergs durch Luchse. Die Hoffnung ist, dass sich die Luchse mit Artgenossen aus dem Schweizer Jura, den Vogesen und dem Pfälzer Wald paaren.

Zudem hat es laut Ministerium erneut Luchs-Nachwuchs im Schwarzwald gegeben: So haben mutmaßlich die beiden vor zwei Jahren ausgewilderten Luchse Verena und Reinhold Nachwuchs bekommen. Es seien in einer ehemaligen Wurfhöhle von Luchsin Verena Haare eines Jungtieres nachgewiesen worden, hieß es in der Mitteilung. «Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der Luchskuder Reinhold der Vater.»

 

Erster Luchsnachwuchs in freier Wildbahn nach 200 Jahren

Erst im Juni hatte das Land bekanntgegeben, dass es zum ersten Mal seit mehr als 200 Jahren bei den wildlebenden Luchsen in Baden-Württemberg Nachwuchs gebe. Damals hatte die gerade erst zwei Jahre alte Luchsin Elisabeth einen Luchs zur Welt gebracht.

Als Teil des Projekts «Luchs Baden-Württemberg» werden Luchse ausgewildert, um das kleine Luchsvorkommen im Land langfristig zu vergrößern. Luna ist der sechste Luchs, den das Land ausgewildert hat, wie es in der Mitteilung hieß. Schüler hätten das Tier bei der Auswilderung begleitet und ihm den Namen Luna gegeben.

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) wird nun auch überprüfen, wie Luna in der Natur zurechtkommt. So werde die Einrichtung etwa darauf achten, wann der Luchs zum ersten Mal Beute macht. Alle ausgewilderten Luchse haben demnach auch ein Senderhalsband, um Daten zu ihrem Verhalten, den Gebieten, in denen sie sich aufhalten, und ihrer Fortpflanzung zu gewinnen.

 

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