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Pensionsrücklagen: Hessen und Baden-Württemberg legen gemeinsam Geld an

Nachrichten Pensionsrücklagen: Hessen und Baden-Württemberg legen gemeinsam Geld an

Quelle: dpa/Tobias Hase
dpa

Die Länder und der Bund müssen dafür sorgen, die künftigen Pensionen ihrer Beamten zahlen zu können. Ein neuer Spezialfonds soll die Rücklagen von Hessen, Baden-Württemberg und dem Bund sichern.

Die Länder Hessen und Baden-Württemberg legen gemeinsam mit dem Bund Geld an, um künftig die Pensionen ihrer Beamten zahlen zu können. Ein Konsortium unter der Führung der Vermögensverwalter DWS sei beauftragt worden, einen Spezialfonds aufzulegen und zu verwalten, teilte das hessische Finanzministerium in Wiesbaden mit.

Die Pensionsrücklagen sollen dadurch gewinnbringend und zugleich zukunftssicher angelegt werden. Der Fonds investiere unter Berücksichtigung des europäischen Standards für klimaneutrale Finanzanlagen in Unternehmensanleihen, die in Euro geführt werden, erläuterte das Ministerium. Das angestrebte Fondsvolumen liege zwischen drei und sechs Milliarden Euro.

 

Anlagerisiko soll breiter gestreut werden

In der Versorgungsrücklage des Landes Hessen, dem sogenannten Alterssparbuch, sind derzeit den Angaben zufolge rund 7 Milliarden Euro angelegt. Das Land werde bis 2027 etwa zehn Prozent der Vermögenswerte in den neuen Fonds mit Unternehmensanleihen investieren, erklärte Hessens Finanzminister Alexander Lorz (CDU). Sein baden-württembergischer Amtskollege Danyal Bayaz (Grüne) erklärte, der neue Fonds ergänze die Anlagestrategie des Landes und streue die Risiken der Pensionsrücklagen noch breiter.

 

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