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„Nicht so einfach“: Weiß-Wechsel stellt KSC vor Aufgabe

News „Nicht so einfach“: Weiß-Wechsel stellt KSC vor Aufgabe

Quelle: Uli Deck/dpa

Max Weiß ist auf dem Sprung nach England, der Karlsruher SC muss sich auf der wichtigen Torwartposition wieder neu aufstellen. Coach Christian Eichner gibt beim Trainingsauftakt Einblicke.

Der sich abzeichnende Wechsel von Torhüter Max Weiß nach England stellt den Karlsruher SC vor eine Herausforderung. Es sei «nicht ganz so einfach», den passenden Nachfolger zu finden, sagte Coach Christian Eichner nach dem ersten Training des Fußball-Zweitligisten in der Vorbereitung auf die neue Saison. Es gehe um eine «eminent wichtige Position» und die Anforderungen an einen Torwart seien in den vergangenen Jahren gestiegen, erklärte Eichner. Es sei wichtig, eine «sehr, sehr gute Lösung» zu finden.

 

Weiß-Wechsel soll Millionen bringen

Weiß steht vor einem Wechsel zu Premier-League-Aufsteiger FC Burnley. Medienberichten zufolge soll der Transfer den Badenern mindestens vier Millionen Euro einbringen. Bei den Leistungstests der KSC-Profis am Montag und der Trainingseinheit am Dienstag fehlte der 21-jährige Weiß bereits.

Das Torhüter-Karussell im Wildpark dreht sich also munter weiter. Erst im vergangenen Sommer hatten die Karlsruher Patrick Drewes an den VfL Bochum abgegeben und Weiß zur neuen Nummer eins befördert. Der Youngster bestritt in der abgelaufenen Saison alle 34 Liga-Spiele für den KSC.

Als mögliche Nachfolger werden unter anderem der 33-jährige Alexander Schwolow vom Bundesligisten 1. FC Union Berlin und der 22-jährige Johannes Schenk vom Zweitliga-Konkurrenten Preußen Münster gehandelt. Auch der Name Otto Hindrich (22) vom rumänischen Club CFR Cluj tauchte schon auf.

 

Für Zielsetzung noch zu früh

Für die linke Abwehrseite scheint der KSC indes schon einen neuen Mann gefunden zu haben. Einem Bericht der «Badischen Neuesten Nachrichten» zufolge soll Niclas Dühring (21) vom Drittligisten FC Ingolstadt kommen.

Zwei Neuzugänge standen zum Trainingsauftakt bereits auf dem Platz: Andreas Müller vom SV Darmstadt 98 und Paul Scholl vom FC Bayern München II. Eine Zielsetzung wollte Coach Eichner noch nicht formulieren. Er wolle sich die nächsten Wochen erst mal ansehen, erklärte der 42-Jährige. Grundsätzlich seien die Ansprüche beim Tabellenachten der Vorsaison aber hoch.

 

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